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nach geraumer Zeit in der FC ist es an der Zeit mal mein Profil zu ändern.
Vollständiger wird es wohl nicht.
Mittlerweile habe ich meinem ehemaligen Traumberuf - Förster - schon lange Zeit den Rücken gekehrt. Man wird ja irgendwann erwachsen.:=)
Ich bin nun beruflich an den schönen und machmal auch weniger schönen Gewässern der Eifel unterwegs.
Also nach wie vor arbeite ich mit und in der Natur. Wenn auch die meiste Zeit im Büro verbracht wird.
Die Natur hat schon immer mein Leben geprägt. Daher bin ich auch in mehreren Naturschutzverbänden engagiert.
Ehrenamtlich beschäftige ich mich - u.a. als Luchsberater und Biberbetreuer - mit langsam zurückfindenden Arten in unserer Eifellandschaft.
Wie wir Menschen mit unserer Erde umgehen schockiert mich zutiefst.
Die Ignoranz mit der wir unsere eigenen und die Lebensgrundlagen anderer Mitgeschöpfe schädigen und zerstören regt mich auf.
Die Sache mit der Jagd:
Ich bin mit der Jagd aufgewachsen.
Aber ich jage nicht mehr.
Für mich existiert keine wirkliche Begründung für die Jagd mehr.
V.a. keine ökologische Notwendigkeit - wie so gerne behauptet wird.
Ich habe selbst lange Zeit daran geglaubt - sehe das aber heute anders.
Lediglich in absoluten Ausnahmefällen erscheint ein Eingriff in Wildbestände nötig. Dies sind aber wirklich Einzelfälle, die m.E. einer sehr genauen Prüfung hinsichtlich Wirkung und Nebenwirkung zu unterziehen sind.
Wie weit sich manche Menschen aus der Natur entfernt haben wird mir vielfach auch hier in der FC ersichtlich.
Meist im voting - da fällt mir auf, dass manche User ganz hervorragende Naturaufnahmen - vielfach technisch einwandfrei und hart erarbeitet - als Knybsbilder, Postkarten, Kitsch oder als unbesonders darstellen, während sie eine unscharf abgelichtete, angeschnittene Person vor einer Betonwand, als große Fotokunst ansehen - bloß weil es im Bearbeitungsprogramm in SW gewandelt wurde.
Jedes Genre hat seine Berechtigung und in jeder Sektion der FC gibt es das künstlerische Bild. Ich will mich an solchen Diskussionen nicht beteiligen. V.a. bin ich sicher nicht dazu da, andere in ihrer eigenen Art die Welt zu sehen zu kritisieren. Ich kann nur sagen ob ein Bild mich anspricht oder nicht. Eine reine Geschmackssache und vielfach eine Frage von Gefühl - oft nicht von technischer Perfektion.
Ich bin also sicher nicht Mitglied in der FC geworden um mich an Schlammschlachten zu beteiligen.
Nach dieser Vorgeschichte dürfte klar sein, dass mein fotografischer Schwerpunkt in der Naturaufnahme liegt.
Hier insbesondere in der wildlife-Fotografie.
Dabei ist mir besonders wichtig, dass ich die von mir abgelichteten Tiere nicht störe - sprich keine Verhaltensänderung hervorrufe. In aller Regel nehmen diese Tiere mich also nicht wahr. Dieses Verhalten erwarte ich von jedem anderen Fotografen ebenfalls.
Manche meiner Bilder sind durchaus mit einigen kritischen Anmerkungen meinerseits versehen - weil ich auf Dinge hinweisen möchte die mir wichtig sind. Ich freue mich jederzeit darüber, wenn ich damit eine gewisse Diskussion über das Thema erreichen kann.
Aber bitte sachlich bleiben und nicht persönlich werden.
Das wünsche ich mir auch, wenn es um die rein fotografische Diskussion geht.
Ich freu mich also über Anregung, Kritik - natürlich auch über ein Lob. Es sollte nur ehrlich sein und fair.
Ich hab übrigens nichts gegen öffentliche Freunde. Es darf eigentlich jeder wissen mit wem ich befreundet bin. Dennoch halte ich diese Sache für völlig sinnlos und überflüssig.
Daher lassen wir es doch einfach bei orange.
Ich fotografiere noch immer mit einer Nikon D 300 sowie diversen Objektiven von Sigma und Nikon - von 18 - 500mm.
Als Zweitkamera auch gerne mit der Panasonic Lumix.
Ein Stativ ist lästig aber nötig.
Freut mich sehr, dass du reingeklickt hast.
In eigener Sache:
Alle hier gezeigten Bilder sind natürlich mein Eigentum. Ohne meine Zustimmung ist eine Weiterverwendung oder andererweitige Nutzung, Veröffentlichung usw. verboten.
Wer Interesse an Aufnahmen hat kann sich aber jederzeit und gerne an mich wenden.
Hubertus, ich verliess ganz allein den Campground, in die rückläufige Wildnis
und hörte es unweit knacken im Gehölz.
Ich hatte nicht viel Deckung und dann unweit von mir tapste er dahin, drehte aber glücklicherweise ab.
Lg, Manfred