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Auf meiner Homepage www.wolfgangmothes.de unter "Tipps und Tricks" findet Ihr eine Reihe von Artikeln von mir über die Technik der ANALOGEN Schwarzweißfotografie (Infrarotfotografie, Nachtaufnahmetechnik, Vorbelichtung als Mittel der Kontraststeuerung, diverse Workshops anhand einzelner Bildbeispiele, Negativ- und Positiventwicklertests sowie eine 5-teilige Folge aus der Fine Art Foto über das Zonensystem).
Die Artikel sind dort als PDF-Dateien hinterlegt, so dass Ihr ohne Probleme darauf zugreifen könnt.
Wer etwas über mich persönlich und meine Fotografie erfahren möchte, der findet auf der Homepage unter "Wolfgang Mothes" drei Portfolios über mich aus der SCHWARZWEISS, der Fine Art Foto und dem fotoforum.
Oder - noch einfacher - lest einfach den folgenden Text.
Eine fotografische Ausbildung besitze ich nicht. Ich bin lupenreiner Foto-Amateur und fotografischer Autodidakt, fotografiere seit über 25 Jahren und hatte das Glück, dass ich mir von Anfang an eine eigene Dunkelkammer einrichten konnte, die für meine Fotografie unverzichtbar ist.
Der Fotografie habe ich viel zu verdanken, nicht nur, weil ich damit als Fotoreporter einer Regionalzeitung mein Jura-Studium mitfinanzieren konnte, sondern sie gibt mir auch Begeisterung, Lebensfreude und - wenn alles geklappt hat - tiefe Zufriedenheit.
Meine ganze Liebe gilt der analogen Schwarzweiss-Fotografie, wobei mich zwei denkbar gegensätzliche "Sparten" besonders interessieren: Einmal die klassische, puristische Fine-Art-Fotografie nach dem Zonensystem, zum andern aber auch die Schwarzweiss-Infrarotfotografie mit ihren surrealen Bildergebnissen. Für die erste Sparte verwende ich das Mittelformat 6x7 bzw. seit kurzem auch das Großformat 4x5 inch und für die Infrarotfotografie Kleinbild. Außerdem mag ich "Gekörntes". Mein bevorzugter Film für das Mittel- und Großformat ist der Delta 100, entwickelt in X-TOL 1+1 oder in MZB, dem neuen Zweibadentwickler von Wolfgang Moersch. Ich vergrößere fast auschließlich auf das m.E. derzeit beste Baryt-Gradationswandelpapier Select Sepia von Moersch-Photochemie. Als Positiventwickler verwende ich überwiegend Separol HE, ebenfalls von Moersch-Photochemie. Zur Veredelung des Bildtones und um eine unbegrenzte Langzeitstabilität zu erzielen, werden die Prints abschließend selengetont. Ich benutze fast ausschließlich ein solides Stativ.
An der Schwarzweiss-Fotografie fasziniert mich besonders, dass durch den bewussten Verzicht auf die Farbinformationen die Bildgegenstände abstrahiert und damit oftmals auf das Wesentliche reduziert werden können.
Durch das beliebige Verändern der Tonwerte kann sie idealisieren oder dramatisieren, kann anklagen oder schmeichelnd schönfärben. Das in der Schwarzweiss-Fotografie vorherrschende Ausdrucksmittel ist der Kontrast, der sich sowohl im Negativ- als auch im Positivprozess effektvoll steuern lässt. Es können so Fotografien entstehen, die ein ganz eigenständige Ästhetik besitzen.
Mein hauptsächliches fotografisches Interesse gilt den ruhigen, klassischen Themen, die es gestatten, sich eingehend und umfassend mit ihnen und ihrer fotografischen Umsetzung auseinanderzusetzen. Neben der Architekturfotografie fotografiere ich seit Jahren auch Technik-Motive, Engelskulpturen und ab und zu auch Blumen-Portraits im "Studio".
Seit kurzem versuche ich mich auf einem für mich neuen Gebiet , nämlich der Foto-Reportage: Ich fotografiere in der BG-Unfallklinik in Frankfurt am Main. Ob ich die dabei entstandenen und teilweise sehr dramatischen Bilder, die, wie ich finde, eine "große visuelle Kraft" haben, allerdings jemals veröffentlichen werde, weiß ich noch nicht...
Ein fotografisches Vorbild habe ich nicht direkt, aber es gibt eine Anzahl von Fotografen, die mich sehr beeindrucken: Edward Weston z.B. und auch Ansel Adams, Andreas Feininger mit seiner unermüdlichen Schaffenskraft gehört dazu und auch Robert Mapplethorpe, letzterer besonders wegen seiner Blumen-Fotografien. Auch Michael Kenna's Fotografien finde ich faszinierend. Über allen aber steht Robert Häusser, dessen fotografisches Lebenswerk in einem hervorragenden Bildband (Edition Braus) erschienen ist.
Viel Spaß bei der Hobbypflege
wünscht Euch
Wolfgang
Hallo,
noch bevor ich Deine Bilder gesehen habe, möchte ich sagen, dass es endlich mal Spaß gemacht hat und aufschlussreich war, Deine Selbstvorstellung zu lesen: kein Paragraphengehudel, keine Listen von Ausrüstungsgegenstände, keine Ansammlung von Zitaten, sondern einfach eine ehrliche, offene, wenig effekthascherische Darstellung des eigenen Tuns.
Bin auf die Bilder gespannt...
viele Grüße, Gregor
Mehr hab ich von dir leider noch nicht ansehen können,
Zeitmangel.
Mein Kompliment zu dem Foto.
Werd deinen account sicher noch öfters besuchen.
Gruß Max Stockhaus
hallo wolfgang,
du zeigst hier unglaubliche bilder mit einer immer gleichbleibenden qualität. war gerade deine hp durchstöbern und bin sehr beeindruckt. respekt!
einiges kannte ich bereits aus dem fotoforum-mag., ich hatte nur kein gesicht dazu ;-)
und, das omega-haus reizt dich doch bestimmt auch ,-) ist ja wohl bei dir im umfeld. würde sich auch gut in deinem portfolio machen. danke auch nochmals hier für deine anmerkung, die mich vielleicht doch wieder auf einen anderen weg führen wird ,-)
lg bernd
hab dich über die suchfunktion "pentax 67" gefunden, da ich auch mit dieser fotografier.
deine bilder sind mir eine echte anregung, obwohl mein schwerpunkt in der portraitfotografie liegt.