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und Kraft, Liebe, Zuversicht und unerschütterlicher Glaube .
Die Begnung mit diesem serbischen Priester war eine der wunderbarsten meines Lebens.
Obwohl wir uns nur über eine Dolmetscherin verständigen konnten, berührte mich jede unsere Begegnungen zutiefst und das Strahlen in den wunderschönen Augen dieses Mannes, der schon soviel Leid gesehen hat, werde ich niemals vergessen.
In einer Enklave im Nirgendwo des Kosovo ist er die wichtigste Stütze der wenigen verbliebenen Serben eines einst prächtigen Ortes mit mehreren tausend Einwohnern. Über 20 Kirchen wurden hier im Krieg zerstört. Drei Kirchen sind noch übrig und in einem bescheidenen Heim neben "seiner" Kirche hat uns der Pater immer mit großer Freude empfangen.
An seinem Namenstag, als mein Kollege und ich dort zwischen ca. 40 Menschen die einzigen Nicht-Serben waren, fühlte ich mich von Gastfreundschaft und Wärme umgeben und geborgen.
Meine Gedanken und guten Wünsche sind immer bei diesen Menschen, deren Zukunft aufgrund der aktuellen Geschehnisse wieder ungewiß und finster scheint.
In den knapp 2 1/2 Jahren meines Aufenthaltes im Kosovo habe ich beide "Seiten " kennengelernt. Kosovaren und Serben
- meine Hoffnung gilt der Toleranz und Menschlichkeit.
Ich hoffe ich auf eine friedliche Zukunft für all diese Menschen.
Durch Krieg gewinnt NIEMAND.
Beeindruckendes Porträt eines wohl eindrucksvollen Menschen. Möge es so sein, wie Du es unter Deinem Bild formuliert hast: das die Menschlichkeit siegt. Ansonsten liegt wohl die Lunte an diesem Pulverfass.
Salut
Hallo Petra,
so nah - und doch so fern scheint diese Welt...
Wenn man nicht, so wie du, das mit eigenen Augen gesehen hat, sind diese Zustände schwer vorstellbar.
Aber deine Zeilen haben mir das ganze näher gebracht als viele Fernseh- und Zeitungsberichte (wo man ja leider schon sehr abgestumpft ist).
Ja, diese Augen faszinieren...
Grüsse,
Günter
@ ReNa Xos + Susanne
Ich habe als Zivilangestellte der NATO im Rahmen des Kosovo-Einsatzes das Computer-Lager des internationalen Camps in Pristina geleitet.
Aus Sicherheitsgründen habe ich wie alle Soldaten in einem 10 qm "grossen" Metallcontainer gewohnt, den ich mir die meiste Zeit mit einer weiteren Person teilen musste. Mein ziviler Status erlaubte es mir jedoch jederzeit das Camp zu verlassen. Die intensiven Einblicke hinter "die Kulissen" und leider auch fernab aller Medienberichte haben mein Leben verändert.
Dafür bin ich dankbar.
Ein Gesicht, was für mich auch Humor und Lebensweisheit widerspiegelt. Deine Worte dazu haben mich beeindruckt. Auch ich wünsche diesen Menschen Frieden, dein Appell an Toleranz und Menschlichkeit trifft hoffentlich nicht auf taube Ohren.
LG marianne th
Solche Begegnungen prägen einen für das ganze Leben und man wird sich wieder einmal dessen bewusst, wie gut wir es doch hier haben, obwohl alle immer nur jammern und stöhnen.
Ein Portrait für die Ewigkeit!!
Ein ausgesprochen sympathisch wirkendes Porträt, insofern hast du deine Aussage in meinem Kopf 100% rübergrebracht. Ganz toll sind die Grauwerte im Gesicht gelungen...
Ein Gesicht welches tief gezeichnet ist und doch mit den Lachfalten eine gehörige Portion Lebensfreude vermittelt. Sehr ausdruckstark, dieses Portrait.
Gruss Marco
Ich empfinde dieses Bild als DEN Kommentar zur neusten Entwicklung im Kosovo. - Warum müssen immer die Gutwilligen und Freundlichen unter dem Irsinn der Ereignisse am meisten leiden?
Es ist zum Verzweifeln....
lg Hendrik
Ein berührendes Bild und eine bewegende Geschichte. Sehr gut fotografiert und unterstrichen mit dem einfühlsamen Text.
Herausragend!
LG aus Kiel, Thomas
Ja, diese Güte sieht man ihm an. Ich glaube Dir gern, dass diese Begegnung sehr eindrücklich war. Mir wäre es auch lieber, wenn wir auf der Erde Frieden hätten.
LG Carmen
Ein wunderschönes Portrait - richtig sympathisch Dein serbischer Priester...
und wunderbar von Dir ins Bild gebannt - ich mag diese Tonung sehr und auch der Schärfeverlauf ist Dir prima gelungen.
Liebe Grüsse und einen wunderschönen Tag
Andrea
sehr beeindruckend und bewegend..... Der Gesichtsausdruck von diesem Priester ist von großer Güte geprägt......
Mögen Deine Hoffnung in Erfüllung gehen....
Die erste Anmerkung von Norbert Freiereis hat mich gleich etwas traurig gestimmt, er ist leider nicht mehr unter uns......
Gruß Heidi
Eine sehr bewegende Doku. Das Bild des Priesters, obwohl man ihn nur von der Seite sieht, wirkt auf mich sehr sypathisch, gutmütig und vertraut. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Du Dich in seiner Gegenwart wohl gefühlt hast.
Ja er schaut sehr gütig aus.
Ich habe im Kloster bei den Blumenmönchen auch einen sehr gütigen Menschen kennen gelernt und meine Aufenthalte dort waren immer ein Quell der Freude und des Friedens.