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Nicht schlecht gestaunt haben wir am Neujahrsmorgen, als plötzlich diese Tiere vor uns auf einer Landstrasse in der Nähe der Ortschaft Utecht auftauchten. Vor rund 10 Jahren flohen 3 Paare aus einer "Farm" in Groß Grönau. Sie kommen mit den klimatischen Bedingungen hier so gut zurecht, das der Bestand mittlerweile auf ca. 80 Tiere angewachsen ist und damit zur größten freilebenden Population in Europa zählt. Ursprungsheimat ist eigentlich Südamerika. Des einen Freud ist des anderen Leid. Man kann noch nicht abschätzen, ob oder wie die Tiere in das heimische Ökosystem eingreifen, zudem sind die Tiere durch das Washingtoner Artenschutzabkommen geschützt.
Sehenswert ist es aber allemal. Wir haben links und rechts in den Feldern ca. 20-30 Tiere gesehen, die keine Angst vor dem Menschen zeigen und so manchen Autofahrer auf eine Geduldsprobe stellen, bis sie mal wieder die Strasse frei machen.
Ich denke, ich hätte mir erstaunt die Augen gerieben und nicht geglaubt, was ich sehe:)
Wusste ich noch gar nicht, dass diesen freilebenden Bestand gibt. Danke für die Infos.
Gruß,
M.
Ich finde diese Entwicklung sehr unerfreulich. Man sollte die Tiere einfangen oder ihre Gelege einsammeln. Naturschutz bedeutet die Erhaltung der Eigenart von Landschaften und Naturräumen - und nicht deren Umwandlung in Safariparks.
Mal sehen, wie die Tiere den jetzigen Schneefall überstehen - aber ich bin fast sicher, dass schon jetzt gefüttert werden.