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Der Netzpython (Python reticulatus) zählt zur Familie der Riesenschlangen und wird dort in die Unterfamilie der Pythons gestellt. Er ist eine der größten Schlangen und wohl die längste Schlange der Welt. Netzpythons bewohnen die Tropen Südostasiens. Ursprünglich bewohnte die Art dort feuchte Regenwälder und Sümpfe, sie ist jedoch sehr anpassungsfähig und besiedelt auch landwirtschaftliche Nutzflächen und Siedlungen.
Der Netzpython zählt zu den größten Riesenschlangen der Welt. Er erreicht regelmäßig eine Gesamtlänge von über 7 Metern und ein Gewicht über 100 Kilogramm. Der längste je gemessene Netzpython wurde 1912 auf Sulawesi gefangen und hält mit einer Gesamtlänge von 9,99 Metern den Rekord für die längste bekannte Schlange.
Inselformen bleiben, wie bei vielen Wirbeltieren, wesentlich kleiner (Inselverzwergung). Auf der zwischen Sulawesi und Flores liegenden Insel Tanahjampea erreichen Männchen maximal eine Gesamtlänge von 2,10 Meter, Weibchen maximal 3,35 Meter.[5]
Dieser Python ist relativ schlank, der Kopf ist groß, abgeflacht und sehr deutlich vom Hals abgesetzt. Auf den Schwanz entfallen etwa 13–14 % der Gesamtlänge. Von oben erscheint der Kopf recht länglich, die Schnauze ist gerundet. Die Nasenlöcher sind seitlich angeordnet, aber noch von oben sichtbar.
Die Grundfarbe ist sehr variabel über gelb, hell- und dunkelbraun bis fast schwarz. Die Art zeigt auf dem Rücken eine komplizierte Zeichnung unregelmäßiger, heller Rauten, die breit dunkel und anschließend hell gerandet sind. Diese Rautenzeichnung wird an den Flanken durch dunkle Flecken mit einem hellen Zentrum ergänzt. An den Flanken stoßen jeweils nach oben zugespitzte Dreiecke zwischen diese dunklen Flecken. Insgesamt entsteht so eine Netzzeichnung, der die Art ihren deutschen Namen verdankt
Das Verbreitungsgebiet des Netzpythons umfasst große Teile des tropischen Süd- und Südostasiens. Es erstreckt sich von Bangladesch und dem Bundesstaat Assam in Indien und den Nikobaren im Westen nach Osten bis zu den Philippinen und in den Osten Indonesiens.
Trotz des riesigen Verbreitungsgebietes und ihrer Häufigkeit in vielen Bereichen des Areals ist über das Verhalten der Art fast nichts bekannt. Studien zur Lebensweise der Art im Freiland gibt es nicht; schon der Lebendfang der Tiere zur Vermessung oder Markierung ist extrem aufwändig und schwierig.
Netzpythons sind offenbar ausschließlich nachtaktiv und bewegen sich sehr unauffällig und meist in dichter Vegetation. Über Aktivitätsphasen und über die Größe des genutzten Lebensraumes einzelner Individuen gibt es keine Erkenntnisse.
Die Nahrung des Netzpythons besteht fast ausschließlich aus Säugern und Vögeln, gelegentlich werden auch Warane verzehrt.
(Quelle: Wikipedia
Hier handelt es sich um einen jungen Zwergpython reticulatus jampeanus. Er erreicht voraussichtlich eine Länge von ca. 2,50 – 3,00 m.
So ein hübsches Python-Exemplar! Mir sind die "Tierchen" durch Deine Bilder richtig nahe gekommen, Anita! Auch dieses hier ist wunderbar geworden!
Lieber Gruß, Carola
Die Zunge ....! Exakt raufgedrückt!
Mir sind die Schlangen so sympathisch, weil sie Ratten auf ihrem Speiseplan haben.
Die Grünpflanze paßt haargenau ins Bild!
Gruß Siegfried
sehr schöne Farben und Klasse-Bildgestaltung, bin froh, dass mir diese Tiere in unseren Breiten nicht begegnen, wo ich doch immer im Gras liege oder auf einen Baum klettere
LG Micha
Wieder eines deiner Schlangenfotos, bei dem das Tier harmlos, fotogen und keinesfalls beängstigend wirkt!
Interessant, daß ihr Körper auf dem Ast ruht und nur die Schwanzspitze ganz drum gewickelt ist. Sehr gut auch das Detail der ausgestreckten Zunge. Insgesamt ein wirklich tolles Pic!
Dass auch Warane zu ihrer Beute zählen, ist schon erstaunlich.
Ein hervorragendes Foto. Sehr schön fokussiert, die farben kommen gut und das rankende Efeu passt farblich und gestalterisch sehr gut dazu.
Grüße, Jürgen
Die Infos sind sehr interessant. Wenn man sich vorstellt, dass sie bis zu 3,00 m groß werden kann...
Ein sehr schönes Bild, wunderbar aufgenommen. Die Freistellung ist gelungen!
LG Daisy