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hija y madre de Agora Bilddiskussion intensiv

hija y madre


De 

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13.10.2011 a las 13:27 horas
, Licencia: Todas las imgenes se encuentran bajo la propiedad de los derechos del autor correspondiente. All pictures  by the senders.
Die Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv


Wer gerne selbst einmal ein Foto diskutieren lassen möchte, sende es bitte an: Bilddiskussion Intensiv@fotocommunity.net
Teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf nach der Diskussion genannt werden willst (+ User ID) und schreibe wenn möglich, 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos.

Das Bild entstand in Havanna 2009. Es begann zu regnen und die Mutter bat mich freundlich in ihre bescheidene Hütte in Alt-Havanna.
Es gab einen wunderbaren Kaffe und wir unterhielten uns prächtig.
Zum Abschied machte ich durch das Fenster schnell noch dieses Bild und versprach, es beim nächsten Besuch mitzubringen.

Comentarios:





Agora Bilddiskussion intensiv, 13.10.2011 a las 13:29 horas

Die erste Kommentierung liegt diesmal als Film vor. Die Fotografen Eberhard Schuy und Michael Jordan haben sich mit dem Bild beschäftigt und es ausführlich besprochen.

In unsererm Blog findet ihr den kleinen Film, den FotoTV produziert hat:

http://blog.fotocommunity.net/de/2011/10/agora_bildbesprechung_hy
ja_y_m.html


Liebe Grüße Euer Agora-Team



Zwei AnSichten, 13.10.2011 a las 15:35 horas

ganz wunderbar !
der Fotograf hat ein Vertrauensverhältnis mit den Personen aufgebaut, die Beiden lassen sich gerne fotografieren, das Mädchen sieht stolz aus, weil der Fotograf sich Zeit genommen hat , mit ihnen zu kommunizieren !
die angeschnittenen Beine der Mutter sind kein Makel, sie spielen einfach keine Rolle für die Bildaussage ...
ich jedenfalls bin begeistert, DAS ist Photographie !
Ingrid



Walo Thönen, 13.10.2011 a las 15:49 horas

eigentlich gibts ja nichts zu meckern. etwas fände ich gut, wenn die obere linke ecke noch nen ticken nachbelichtet würde und ebenso das sehr helle kleid der frau im hg etwas nachbelichtet würde...
lg

walo



harry k., 13.10.2011 a las 15:57 horas

Passt!
Schöne Geschichte, schöne Nähe, schöne Grauwerte. Sehr gut gemacht!

Zur Video-Bildkritik: Nette Idee, bei einigem bin ich anderer Meinung. Mir würde rechts noch etwas Raum gefallen, damit das Mädchen im Vordergrund nicht so an die Seite gedrängt wirkt. Das würde mehr Gleichgewicht (Ruhe) bringen und auch zum sehr selbstbewussten Blick des Mädchens passen.
Ich bin auch froh, dass oben nicht beschnitten ist. Für mich dürfen Köpfe (im Gegensatz zum zZ beliebten anschneiden der Köpfe, v.a. hier in der fc) gerne Raum nach oben haben ....



Gerd Stubenrauch, 13.10.2011 a las 16:25 horas

Unter Kritik verstehe ich nicht die zwanghafte Aussage was kann man anders machen, sondern die Auseinandersetzung mit einem Bild, so wie es gestaltet worden ist.
Da gibt es die beiden fundamentalen Standpunkte. Ich kann mit dem Bild, der Technik, dem Inhalt etwas anfangen oder halt nicht. Trifft das zweite zu, dann schweigt man am besten. Beim ersten Fall kann man, wenn man echtes Verbesserungspotential sieht auf dieses hinweisen oder einfach auch nur zum Ausdruck bringen das einem das Motiv und die Arbeit gefällt.
Und in diesem Fall gefallen mir das Bild und die Geschichte dazu. Ein spontanes Bild aufgenommen und ein Versprechen abgegeben das hoffentlich auch mal erfüllt wird.



jbw, 13.10.2011 a las 17:51 horas

Ja,Gut.Für einen schnellen 'Schuß' finde ich es sehr gelungen,mit einem fast 'Klassisch' wirkendem Bildaufbau.
Wäre jetzt noch der Fensterrahmen (unten u.Rechts) als Gegenstück zum Mauersims (innen) mit drauf,die Tiefenwirkung wäre sicher perfekt.



E.S., 13.10.2011 a las 17:58 horas

@ gerd stubenrauch...
ja völlig richtig, das Kritik nicht in zwanghafte Fehlersuche ausarten darf, ich hoffe es ist rübergekommen das ich das Bild so wie es ist absolut toll finde. Es ist aber auch so das ich oft fast schon Enttäuschung ernte wenn ich klasse Bilder einfach nur Klasse finde. Dann versuche ich wirklich in kleinem Karo zu denken und so zumindest Denkanstöße zu geben und vielleicht andere Sichtweisen zu berücksichtigen. Das soll dann aber ausschließlich den Tipp beinhalten haben auch weiterhin selbstkritisch mit den eigenen Bildern umzugehen. ... und manchmal, wenn man es nicht übertreibt, ist provokante Kritik auch hilfreich :-) in diesem Sinne ... ein wunderbares Bild !!
vg
eberhard



KDH, 13.10.2011 a las 18:25 horas

eine Handschrift mit sofortigem Wiedererkennungswert ;)
einfach "nur" eine sehr gute, klassische Fotografie!

Klaus



Günter von Fleisbach, 13.10.2011 a las 19:10 horas

Aus meiner Sicht ist hier dem Fotografen ein kleines Meisterwerk gelungen. Wenn ein Foto so intensiv und authentisch ist, dann ist die Technik und die formale Gestaltung Nebensache. Ein Foto, das im Kopf bleibt, das man sich länger an schaut, oder öfter.
Glückwunsch dem Fotografen.
Mag dem hübschen Mädchen eine schöne Zukunft beschieden sein, und dem Fotografen wünsche ich, dass er Gelegenheit hat sein Versprechen ein zu lösen.



Mellis Art, 13.10.2011 a las 19:36 horas

Grundsätzlich ist das Foto sehr ausdruckstark.
Das feine Mädchen , was wahrscheinlich unter seiner nicht erkennbaren herrischen Mama leidet.Nach Liebe sieht der Ausdruck eher nicht aus.Das Mädchen guckt eher geqäult und verkniffen als wenn es sagen wollte:
Warum lässt Du mich mit ihr allein?
Das Bild ist klasse aber ich stehe bei s/w Bildern in keiner Weise auf Rauschen,ob gewollt oder ungewollt.
Mir würde das Mädchen als klares scharfes besser gefallen.
Fazit:
Tolles Bild,toller Ausdruck aber das Rauschen des Mädchens stört mich sehr.Wen sie ohne Rauschen wäre,würde ich es mir sogar als Bild hinhängen.
LG Melli



Matthias von Schramm, 13.10.2011 a las 20:30 horas

wie KDH, bei diesem wiedererkennungswert bin ich schlichtweg beeindruckt, verneige mich schon lange und freue mich immer wieder im besitz eines abzuges zu sein. da bin ich freilich stark gefangen in meiner subjektivität.

die videokritik ist für mich in teilen schlüssig, schließe mich da dem wesentlich grafischeren blick michael jordans an, der hier auf das wiederholen von rahmen und linien aufmerksam macht.

hier würde ich nichts ändern, dazu ist meine ehrfurcht auch viel zu groß, auch vor der rangefinderischen fingerfertigkeit ... gut mehr sei nicht verratbar.

simply only gyle.



Der Jürgen, 13.10.2011 a las 20:41 horas

wie mvs :)


Justatoy, 13.10.2011 a las 20:49 horas

Ich finde diese Spontanaufnahme sehr gelungen! Sie drückt alles aus was eine solche Fotografie ausdrücken soll. Den Augenblick, die Entspanntheit der Menschen, das Vertrauen dem Fotografen gegenüber, die Situation. Ja, es erzählt eine Geschichte und ist somit eine Dokumentation. Es ist ein "klassisches" Schwarz/Weiß Foto und die Körnung bzw. "Rauschen" gehören einfach dazu. Die Digitalfotografie hat einfach dazu geführt, dass alles viel schärfer gewünscht wird und damit manches Motiv leider an Attraktivität und Aussagekraft verliert.

Mein Urteil: Einfach fantastisch!



Peter Händel, 13.10.2011 a las 20:51 horas

Ein wunderbares Bild das eben nicht nur die Personen in Ihrer Zugehörigkeit zeigen sondern auch deren Umfeld. Gerade diese Kleinigkeiten die sehr subtil in der Aufnahme rüber kommen sagen einiges über das Leben der Personen aus.

Die Mauer im HG, die sicherlich nicht dem westlichen Standard entspricht, mit ihren Rissen und Unförmigkeiten. Die scheinbar zusammen gewürfelten Möbel wie Schauckelstuhl, der runde Tisch hinter dem Mädchen und der kleine Hocker rechts. Das alles deutet auf ein sparsames und sicherlich nicht einfaches Leben hin. Und trotzdem macht man es sich so gemütlich wie es geht, Bild oben. Diese ganzen kleinen Elemente erzeugen beim Betrachter ein komplettes Bild von den Lebensumständen. Zumindest auf Grundlage der Informationen die dieses Bild liefert.

Und trotz dieser Umstände, oder vielleicht auch gerade deswegen, putzt man sich auch im Alltag heraus. Die Kette der Mutter, der Ohrstecker des Mädchens .... auch wenn es sonst an einigen Ecken fehlt .... deshalb möchten beide nicht auf ein gewisses Maß an Schönheit verzichten. Was interessieren die materielle Dinge. Der Mensch zählt und möchte sich in aller Bescheidenheit seiner Umwelt so gut wie möglich präsentieren. Auch sieht man keine schmudellige Kleidung was zeigt das man auch mit wenig ein halbwegs geordnetes Leben führt. Vielleicht sogar wesentlich harmonischer, auf menschlicher Basis, wie in den sogenannten reichen westlichen Ländern.

Womit ich zu den beiden Protaginisten komme. Die Mutter im HG macht auf mich einen stolzen Eindruck. Der erhobene Kopf, die Armstellung, der Körper im Schauckelstuhl selbstbewußt zurück gelehnt. Ich glaube das sie mit Ihrem Leben halbwegs zufrieden ist und sicherlich recht stolz auf Ihre hübsche Tochter. An diesen Aussagen ändert auch die Unschärfe nichts. Alles was wichtig ist kommt beim Betrachter klar und deutlich an. Die Tochter im Vordergrund kommt nach Ihrer Mutter was den Stolz betrifft. Selbstsicher und vor allem weltoffen zeigt sie sich dem Besucher. Keine Scheu oder Unsicherheit in den Augen ... nein ... Freundlichkeit sehe ich hier gepaart mit einem leichten Lächeln.

Zu technischen Seite ist im Video alles gesagt. Für unsere Leserichtung gehts zum Einstieg zur Mutter, dann ein grober Blick auf das Umfeld um dann die Tochter als Hauptperson zu studieren. Ich würde überhaupt nichts schneiden um das Umfeld nicht weiter in den Hintergrund zu drängen wie oben erläutert. Durch den Einstieg im HG links öffnet sich das Foto immer mehr um so weiter der Blick nach rechts kommt. Hat man dann die Szene verinnerlicht geht es an das Studieren der Kleinigkeiten und das Kopfkino des Familienlebens beginnt.

Anmerkung: Ich bin eh der Meinung das die intensive Beschäftigung mit Bildern, egal ob gut oder schlecht, viel für den Betrachter bringt. Warum gefällt mir das Bild überhaupt oder warum nicht. Hat man diese zugegeben zeitintensive Arbeit hinter sich wird man mit neuen Erkenntnissen belohnt und kann diese bei eigenen Fotos berücksichtigen. Die Fortbildung lauert also an jeder Ecke im Internet, man muss nur wollen.

LG Peter



ChristophS., 13.10.2011 a las 21:47 horas

eine wunderbare fotografie !
Das Bild vermittelt eine intensive und gleichwohl wohltuend ruhig, unaufdringliche Stimmung. Und es vermittelt in meinen Augen den Respekt des Fotografen vor seinem "Modell".
Und sicher erkennt man die Handschrift des Fotografen.
Gruß Christoph



Stefan Thaler - thalerst, 13.10.2011 a las 22:53 horas

Großartig!


Frau Ke, 13.10.2011 a las 23:50 horas

hervorragend aus dem Marktgetümmel
und unmittelbar charakteristisch.
(hatte nicht geglaubt, dass ich ein Foto "erkennen"
könnte ...außerdem hab ich grad nichts zu sagen -
auch wenn das nicht der agora-idee folgt. sorry.)



Sabine Kuhn, 14.10.2011 a las 0:49 horas

... "die Handschrift" ist auch für mich - zugegebenermaßen - unverkennbar.

Dieses quasi aus dem Handgelenk heraus geschossene Photo erzählt mir eine ganze Geschichte -
es ist nach meiner Sicht sowohl inhaltlich beispielhaft gut wie auch vom Technischen her untadelig - im Besonderen betrachtet vor dem Hintergrund dieses speziellen Genres in der Fotografie(!).

Es erinnert mich, fast ein wenig wehmütig, an alte DuKa-Zeiten ...
an das Hand"werk", die Hand"arbeit" einer Bildfertigung ...
an das Abwedeln mit beiden Händen unter dem Vergrösserer und das Reiben eines Papierabzugs zwischen den Fingern in der Chemie.
Sehr klassisch.
Und ganz weit weg von *klick* & das war's.

Und dieses Photo zeigt mir zudem eines:
Ein Gespräch (manchmal bereits ein einziger Augen-Blick)
kann Türen öffnen, Vertrauen schaffen.
Bis mitten ins Herz - so wie hier.

Ein Bild für weit mehr als einen Augen-Blick.
Sauber, sauber!!! ...

und mit bestem Gruss,
Sabine



Thomas Bregulla, 14.10.2011 a las 0:55 horas

Die Cuba Bilder eines anderen Fotografen kennend, würde ich doch eine Änderung an diesem Bild wünschen. Farbe. Cuba ist so farbig, dass S/W zwar wirkt, aber ich denke Farbe würde die Herzlichkeit des Moments noch mehr unterstreichen.


Wolf Schroedax, 14.10.2011 a las 7:05 horas

- Der Würdigung des gelungenen Fotos im Magnum-Look schließe ich mich gern an.
- Aber ::: Das Bild ist Teil einer Reportage, möglicherweise nicht dasjenige, welches uns am meisten erzählt über diese Personen, sondern vielleicht nur das ästhetischste.
- So muss ich mir selbst einen Reim machen auf die übergewichtige Frau im Schaukelstuhl mit Lockenwicklern im Haar und die magere Zehnjärige mit dem eher ernstneutralen aber deshalb nicht unfreundlichen Gesicht, welche hier ja die Hauptrolle spielt, spielen muss :::.
- Hat das Mädchen sich an der angeregten Unterhaltung beteiligt ? Muss sie die vielleicht faule diabetische Mutter bedienen, den Haushalt schmeißen ? Geht sie in die Schule ? Lernt sie Englisch ? Hat sie schon etwas von Humboldt gehört ? Singt und tanzt sie ? Hat sie Geschwister ? Kennt sie ihren Vater ? Wovon leben sie ? Worüber klagen sie ?
Will sie Stewardess werden ?
- Sie hat den Gast an die 'Tür gebracht und schaut ihm durch´s Fenster nach; der drückt ab .....

@ Leserichtung ::: Im Quadrat des Vorschaubildes hänge ich sofort am Gesicht des Mädchens, im Originalformat desgleichen, wenn ich etwas schräg von rechts schaue. Im mittigen Blick bin ich mir nicht sicher, wo ich beginne zu scannen, beim leichten Blick von links starte ich bei der Frau im Schaukelstuhl, (der aus einem Rollstuhl gebastelt zu sein scheint).



Rachel Watson, 14.10.2011 a las 8:41 horas

Sehr schönes Bild! Rachel


I arkadas I, 14.10.2011 a las 9:27 horas

richtig guuuut das bild....
... und es macht neugierig.. auf die anderen bilder.. die bei diesem besuch entstanden sind..


. mehr mag ich gar nicht schreiben. sondern wie immer hier in dieser sektion.. wenn mir ein bild besonders gut gefällt, .. möcht ich es einfach nur auf mich wirken lassen. und nicht zerreden ^^

lg
..
ps. mal schauen. ob ich das video dann noch anschau. weiß ich noch nicht ;)



Sally ohne punkt, 14.10.2011 a las 9:38 horas

tolles bild, es wirkt authentisch, ihr ausdruck ist stark und nimmt einen gefangen. technisch finde ich es auch sehr gut, der bildaufbau und schärfeverlauf ist toll.



Cameron, 14.10.2011 a las 10:46 horas

ein wunderbares bild.
technisch gut genug. die frau im hintergrund gerahmt. das mädchen vorne mit der strubbeligen frisur will heraustreten aus dem rahmen. die alte verschwindet langsam.
ein bild, das fragen stellt und mich deshalb fesselt. klasse. und fav.



Kommissar Lohmann, 14.10.2011 a las 12:31 horas

hm - also für mich "stellt das Bild keine Fragen"

auf mich wirkt es ...

Es wirkt durch die unglaubliche Präsenz des jungen Mädchen, welches (einer "Wachablösung" gleich) den Schutz & die Führung zu übernehmen scheint.

das ist für mich Aussage (und Projektion) genug.

Gratulation !!



Jens Lotz, 14.10.2011 a las 17:50 horas

Zum Abschied würde Mamma mit Sicherheit nicht im Schaukelstuhl sitzenbleiben. Dieser Widerspruch zur Bildbeschreibung hinsichtlich des Aufnahmezeitpunktes wäre auch schon mein einziger Kritikpunkt zu diesem Bild. Eine dokumentarisch in der Bildbearbeitung gehaltene und im Bildausschnitt mit mehreren goldenen Gestaltungsprinzipien umgesetzte Aufnahme, die ich mit Freude ansehen durfte.
LG jens



Cameron, 14.10.2011 a las 22:32 horas

@kommissar lohmann: für mich erzählt ein bild zuviel, wenn es keine fragen stellt. ein bild, das alles erzählt, erzählt zu viel, ist schnell betrachtet. dieses hier stellt sehr viele fragen. genau das macht eine fotografie spannend, fesselnd, lässt mich verweilen.
genau das macht eine hervorragende fotografie für mich aus.



Max Stockhaus, 14.10.2011 a las 23:04 horas

Es erzählt viel
das Bild
sehr schön
keine Kritik sonst

lgm



Wolf Schroedax, 14.10.2011 a las 23:16 horas

- Wenn Brecht Fotograf gewesen wäre, hätte er für die <Epische Fotografie> plädiert .....
- Weil zwar Konsens ist, dass das Bild eine Geschichte erzählt, aber keine/r anfängt, sie zu erzählen, sollte der Autor uns erzählen, was war; oder die Agora richtet einen <Gefällt-mir-Knopf> ein.



leslie, 14.10.2011 a las 23:20 horas

grossartig. einfach grossartig.


Gringorius, 14.10.2011 a las 23:40 horas

Ob eine Generation weiter die Tochter der Mutter gleicht? Eigentlich noch nie habe ich in einem Foto den Lauf der Zeit so plastisch dargestellt gefunden.


anjasfotoart, 15.10.2011 a las 9:16 horas

Das Bild regt zum Nachdenken an- schöne Nähe- kurzum, eine klasse Aufnahme.


Janne Jahny, 15.10.2011 a las 9:41 horas

Ich habe die letzten Bilder in der Agora nicht mehr verfolgt, aber diejenigen, die ich vorher betrachtet hatte, waren alle so ausgewählt, dass sie erhebliche Kritikpunkte zeigten. Und das war wohl von den Admins der Agora beabsichtigt, wie ich von einer hier besprochenen Bildautorin erfuhr.
Es macht auch Sinn, denn zumindest ich lerne vor allem aus diesen Unzulänglichkeiten.
Hier wurde nun ein perfektes Bild präsentiert und tatsächlich dreht sich die Diskussion plötzlich um die Geschichte. Das ist hochspannend für mich, denn ich habe bisher nie darüber nachgedacht, wie man Bilder, die etwas erzählen wollen von denen, die das nicht tun, unterscheidet.
Bevor ich die Diskussion gesehen (gute Idee, dieses Video) und gelesen hatte, habe ich mich mit der Harmonie in der Bildaufteilung und all den anderen Kriterien befasst. Um relativ schnell zu erkennen, dass das hier gar kein Thema sein kann, weil eben alles passt.
Und der nächste Schritt war tatsächlich die Frage, was fesselt mich hier so stark ?
Und ich habe sofort eine Story erfunden: mir kam es so vor, dass diese Frau im Hintergrund in einem Rollstuhl sitzt und die Tochter den Haushalt schmeisst und die Verantwortung für die kleine Familie übernommen hat. Ihr Gesichtsausdruck ist reif, entschlossen und erfahren über ihr Alter hinaus, Sie ist es, die dem Gast das Goodbye gibt, in Gedanken schon bei der nächsten Aufgabe, die auf sie wartet. Vielleicht sogar ein wenig bei der Frage, ob dieser Besuch ihr irgendwie von Vorteil gewesen sein könnte.
So eine Geschichte wirft selbstverständlich Fragen auf. Und ganz gewiss die eine: stimmt sie denn überhaupt ?

Mir hat dieses Bild großes Vergnügen bereitet beim Nachdenken und Interpretieren.

LG






Klaus Peter Neßler, 15.10.2011 a las 23:51 horas

Havanna
Eine Frau im Schaukelstuhl, unscharf, im Hintergrund.
Ein Kind scharf, im Vordergrund.
Eine etwas, für unsere Verhältnisse, ärmliche Umgebung.

Beide Personen blicken zum Fotografen.
Wenn man sich das Bild anschaut, so wie wir Europäer das tun, von links nach rechts, wird der Blick zuerst auf die unscharf abgebildete Frau im Hintergrund gelenkt, und erst danach auf auf das scharf abgebildete Kind im Vordergrund.

Soweit wurde dies schon alles Beschrieben.

Das Bild lebt durch Blicke und durch die Beziehung, die zum Fotografen aufgebaut wurde.

Die Frau steht gerne im Hintergrund und fühlt sich mit dieser Situation auch wohl und blickt dabei stolz auf ihr Kind, welches gerade fotografiert wird.
Eine Situation die wir alle kennen, wenn wir Kinder haben.
Das Bild wirkt sehr harmonisch, da die Schärfeverteilung und die Vorder-, Hintergrundsituation Rücksicht auf diese Gefühle nimmt und betont.

Ein tolles Bild.
Nicht der Technik wegen, sonder wegen der sehr gefühlvollen Art der Fotografie.

KPN



Wolf Schroedax, 16.10.2011 a las 9:36 horas

- Ein Tag lang ehrfürchtige Stille in der Agora. - Es tippt mir jemand auf die Schulter, ein Reporter vom NDR, flüchtig bekannt: Was ist denn hier los ? Wir gehen beiseite, weil wir die Andacht nicht stören wollen.
- Hier wird öffentlich ein Foto besprochen, berichte ich. Die Mehrzahl sehe in dem Bild eine Art Ikone, verharre andächtig, man verneige sich hin und wieder, rühme den Schöpfer und versenke sich in die abgebildete Szene, als ob noch ein Wunder, eine Offenbarung, ja vielleicht sogar eine Segnung zu erwarten wäre.
- Eine Minderheit, wie es scheint, erwarte mehr Informationen über die sozioökonomische Situation der abgebildeten Personen, also ein Bekenntnis des Bildautors zur Reportage. Diese Minderheit habe eine Menge Fragen formuliert. Denn hier stehe die visuelle Kommunikation an ihrer Grenze.
- Alle seien sich einig darüber, dass das Bild eine Geschichte erzähle, aber keiner könne sie richtig erzählen, keine/r traue sich, weil er/sie Gefahr laufen könne, den Abgebildeten Unrecht zu tun. (Ich selbst hätte schon geäußert, dass die Mutter im Stuhl ´vielleicht faul´ sei, das geht natürlich zu weit.) Meiner Meinung nach sei es notwendig, dass der Bildautor Aufklärung schafft ... Übrigens sei auch der Chef von´s Ganze da und unter der Hand wird das Foto schon als eine Art Votivbild verbreitet ---- also es sei schon gerade ganz spannend .... Wir gehen wieder zur Diskussion zurück und der Reporter sitzt noch eine Weile neben mir. Dann geht er, um andere zu befragen.



Kommissar Lohmann, 16.10.2011 a las 12:26 horas

Möglicherweise geht die Wirkung eines Bildes durch zuviele "Geschichten" (und dem zwanghaften Einfordern derselben) auch verloren.




Agora Bilddiskussion intensiv, 16.10.2011 a las 13:37 horas

Hier geht es weiter:
Portrait de Agora Bilddiskussion intensiv
Portrait
De
16.10.11, 13:27
58 Comentarios


Johannes Barthelmes schreitb uns:

danke allen Beteiligten für ihre "Mitwirkung"!
Während der Agora-Diskussion kann ich ja nicht, wie gewünscht, eingreifen, deshalb hier etwas zu den aufgetauchten Fragen.

In meinen Bildern geht es mir nicht einfach nur darum eine Situation "einzufrieren", über die Fotografie, ihre Protagonisten oder kulturelle und gesellschaftliche Ereignisse zu reden etc., sondern darum, der Kraft des Bildes an sich nahe zu kommen.

Ich mag es selbst sehr, wenn ich mir "einen Reim machen kann".

Zudem war fast alles gesagt in der Unterschrift: als ich schon wieder auf der Straße stand, machte ich ins Fenster hinein gewissermaßen ein "Abschiedsfoto".

Als ich das Mädchen mit diesem Blick so dastehen sah, musste ich einfach den Auslöser betätigen.
Während der kurzen Kaffeepause würde ich weder sinnloser Weise danach fragen, ob die Mutter zuckerkrank ist, noch darüber nachdenken, ob sie gar faul sei. Das entspräche nicht meinem respektvollen Stil meinen Hauptakteuren gegenüber.
Dass das Fräulein in die Schule geht, ist auf Kuba klar und auch nicht für den Zauber im Gesicht dieses kubanischen Mädchens verantwortlich.

Der FotoTV-Film gefällt mir sehr, was die beiden Fotografen zum Bild zu sagen hatten, war für mich äußerst interessant und nachvollziehbar.

Beste Grüße,
Johannes Barthelmes



lightflow, 15.09.2012 a las 10:25 horas

TOP!
VG Alex.





 
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