Foto del canal desnudoParticipar en el foroVendre des photos¿Quieres crear más carpetas?¿Quieres subir más fotos?Votaciones de la galeríaMostrar nombre de usuario¿Quieres subir más fotos?¿Quieres tener acceso a fotocommunity en todos los idiomas disponibles?Los usuarios de pago ya pueden disfrutar de todas las funciones de fotocommunity desde 4 € al mes.
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…ob sie jemals Träume hatten; die „Heuträger“ im Äthiopischen Hochland ? Und wenn, wovon handelten diese Träume ? Von einem besseren Leben ? Was soll sich schon bessern in einem Land, dessen Entwicklung zum Stillstand gekommen ist ? Im Gegenteil. Hier gilt Murphy’s Law. Die Kleinbauern, die ohnehin nie viel hatten, werden enteignet; - umgesiedelt in Landstriche in denen es noch unfruchtbarer ist. Warum das Ganze ? Korrupte Regierungsbeamte und skrupellose Geschäftemacher führen das zwölfrärmste Land der Erde über den Rand des Abgrunds hinaus. „Landgrabbing“ nennt man den Wettlauf um riesige landwirtschaftliche Produktionsflächen. Auf den „Monsterfarmen“ arbeiten Kinder für 20 Birr am Tag, das sind 83 ct. An Lebensmittel für Äthiopien denkt dabei keiner. Die wachsenden Mittelschichten in Indien und in den Golfstaaten wollen versorgt werden. In Äthiopien kann sich was auf diesen Feldern wächst ohnehin niemand leisten. Zerbrochene Träume !
Die Gesellschaft setzt sich aus nur zwei großen Klassen zusammen:
die einen haben mehr Mahlzeiten als Appetit, die anderen weit mehr Appetit als Mahlzeiten.
(Nicolas Chamfort *1741 - + 1794)
Zum Einen staune ich mal, daß es da "riesige landwirtschaftliche Produktionsflächen" gibt - ich dachte bisher immer, daß dort sowieso nicht viel wächst, weil dort dauernd Dürre-Perioden / -katastrophen herrschen.
Ja, es ist schon traurig - es gibt wohl kaum etwas auf dieser Welt, das nicht zum Objekt von Spekulationen wird. Beinahe möchte ich hoffen, daß die Esoteriker Recht behalten, daß diese Denk- und Verhaltensweisen bald der Vergangenheit angehören werden - das wäre ein wahrer Segen !
@Holger,
Ich kenne den Süden und den Norden des Landes.
Bin dort viel gereist. Die Hungersnöte sind zwar
auch "regenabhängig" aber es ist ein riesiges
Verteilungsproblem um die Nahrungsmittel von A nach B zu bringen. Es gibt Konzerne wie Karuturi, die
das Land ausbeuten. Das Schlimme ist in der Tat
die Hoffnungslosigkeit der Situation.
VG Uwe
Ich hab jetzt zwar erst zwei deiner Bilder gesehen bin aber schon sehr beeindruckt…. Eine Dokumentation der Missstände die nachdenklich macht ..
VG Petra und Thomas