Foto del canal desnudoParticipar en el foroVendre des photos¿Quieres crear más carpetas?¿Quieres guardar más favoritas?¿Quieres agregar más amigos?¿Quieres subir más fotos?Votaciones de la galeríaMostrar nombre de usuario¿Quieres subir más fotos?¿Quieres tener acceso a fotocommunity en todos los idiomas disponibles?Los usuarios de pago ya pueden disfrutar de todas las funciones de fotocommunity desde 4 € al mes.
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"... Auf einem Ausflug lernte Karoline 1804 den bedeutenden Philologen und Mythenforscher Friedrich Creuzer (1771-1853) und seine dreizehn Jahre ältere Frau kennen. Sie versprachen einander bis in den Tod zu lieben. Wegen Karoline will Creuzer sich von seiner Frau scheiden lassen, kann sich aber doch nicht entschließen. Der Gelehrte spielte zeitweise sogar mit dem Gedanken an eine ménage à trois. "Meine Frau sollte bei uns zu bleiben wünschen -- als Mutter, als Führerin unseres Hauswesens. Frei und poetisch sollte Ihr Leben sein", schlug er Karoline vor.
Überhaupt: er bezog keine eindeutige Stellung. Was er in seinen Briefen versprach und sich erhoffte nahm er imselben Brief wieder, oder bedauerte es. Gleichzeitig ging es dem Mittdreißiger körperlich zusehends schlechter. Auch seine Ehe litt; er war auch nicht gewillt mit seiner Frau zu schlafen. Fand er sie nicht anziehend, oder sehnte er sich nach Karoline? Wohl beides ist wahr. Doch in seinen Briefen zweifelte er an ihr, an ihrer Liebe, an ihrer Tüchtigkeit als Ehefrau. Seine Freunde und er hielten die Künsterlin und Philosophin, die schrieb wie ein Mann, nicht für die Ehe und Wirtschaftsführung tauglich. In der damaligen Zeit war dies aber im Grunde die einzig denkbare Rolle einer Frau, und so wehrte sich Karoline vehement gegen ein solches Urteil.