KLEMENS H.


Premium (Pro), aus der Stadt zwischen Solling und Weser

Die feine Art...

...den Frühling zu genießen...
*
Tipp: Schau dir dazu das Bild im Vollformat an
und betrachte es etwas länger in der Mitte,
so wirst Du nach und nach Einiges mehr erkennen...
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- siehe auch weitere Motive "in feiner Art":

Ein bisschen Etwas im Nichts... - oder: Nebeltage wie diese...
Ein bisschen Etwas im Nichts... - oder: Nebeltage wie diese...
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Komposition im Nebel verschwindend... - Vorfrühlingsdunst...
Komposition im Nebel verschwindend... - Vorfrühlingsdunst...
KLEMENS H.
...vergeblich warteten wir...  - oder: Oktober- Nebeltag...
...vergeblich warteten wir... - oder: Oktober- Nebeltag...
KLEMENS H.
...der zweite Blick: ...ein Experiment...
...der zweite Blick: ...ein Experiment...
KLEMENS H.

Comentarios 22

  • Marlis E. 04/05/2020 21:09

    Durch Deine Bearbeitung hast Du eine wundervolle Wirkung erzielt, wirklich kann man erst nach einer Zeit des Betrachtens den im Nebel versunkenen Hintergrund hinter den blühenden Bäumen und dem Rapsfeld erkennen, das Grün des nächsten Feldes, und darin, ganz schemenhaft, ein weiterer Baum, der klein und solitär wohl dort steht.
    Ein Bild aus einem Nebeltraum (gibt es den?). Ich empfinde Deine Bilder der "feinen Art" traumhaft schön in ihrer zarten Wirkung, die ich ganz besonders mag, und dem grellen Licht der Sonne mit knalligen Farben vorziehe.
    Du hast eine besondere Art der Bildbearbeitung wohl für Dich entdeckt, mir fällt das momentan schwer, da ich alle Bilder mit RAW aufnehme, und dann eigentlich nicht wirklich mich auskenne in der Bildbearbeitung. Das braucht wohl Zeit, ich probiere halt noch.
    Liebe Grüße
    Marlis
    • KLEMENS H. 04/05/2020 21:43

      Ohne Bearbeitung in einer Reihe von überlegten Schritten
      wäre das Foto tatsächlich für die Tonne gewesen...

      ...aber hier wusste ich beim Fotografieren schon - wie inzwischen meistens - 
      wie ich es später nicht nur "retten" konnte
      sondern wie ich meine beabsichtigte Wirkung erzielen werde...

      JEDES Foto wird individuell bearbeitet,
      Routinen kommen nur teilweise zum Zuge...

      Mein Lernen an der digitalen Bildbearbeitung dauerte viele Jahre lang, war mühsam
      und ist auch heute immer noch nicht in jedem Falle perfekt  -
      im gewünschten Sinne...

      ...ich wusste immer, was ich wollte und wie ich es wollte,
      meist schon beim Fotografieren,

      ...aber mein Bearbeitungs-Zugang ist kein foto-technisch-physikalischer
      sondern als Augenmensch ein künstlerischer...
      Auf mein Auge und mein Gefühl kann ich mich aber verlassen...

      Über gegensätzliche Bearbeitungs-Varianten gelangte ich über Versuch und Irrtum
      zu immer feineren Resutaten...

      Heute gibt es inzwischen viele Anleitungsvideos auf youtube... - 
      auch in der FC...

      Trotzdem schöpfe ich immer noch längst nicht alle Möglichkeiten aus,
      aber meist reicht es inzwischen für meine Ansprüche...

      Wer meine frühen Fotos mit heutigen vergleicht,
      wird diese Entwicklung nachverfolgen können.

      Ich breche mir keinen Zacken aus der Krone,
      diesen Werdegang sichtbar zu lassen,
      damit Andere, die erst anfangen zu lernen, 
      nicht gleich schon entmutigt werden...   ;-))
      LG Klemens
    • KLEMENS H. 04/05/2020 21:59

      Nach diesen allgemeinen Gedanken möchte ich zu deiner Beobachtung was sagen:

      ...schön, dass Du dem Experiment gefolgt bist, Marlis,
      tatsächlich befindet sich in der Mitte des Bildes ein kleines Bäumchen.

      Was das Erkennen erschwert, ist die bewusst eingesetzte starke Leuchtkraft (Luminiszenz, Weiß) -
      nicht eben nur die Erhöhung der "Helligkeit"...

      Dadurch wird das Auge leicht geblendet -
      ganz so wie es in der Natur auch ist... -

      ...so dass erst nach einer Weile der Anpassungs des Auges,
      dieser schwache Schatten eines Bäumchens mehr erahnbar als erkennbar wird...

      Solche Irritationen erlebe ich immer wieder an lichtvollen Nebeltagen...
      LG Klemens
    • Marlis E. 05/05/2020 14:14

      Danke, Klemens, für Deine so ausführliche Information, ich lerne durch Dich viele Sachen hier , und das seit Jahren ;-)
      Und jetzt habe ich auf dem re. Auge plötzlich den Grauen Star, OP steht an, sehr unpassend ... doch danach werde ich weiter üben.
      LG Marlis
    • KLEMENS H. 05/05/2020 15:32

      Für deine OP wünsche ich dir, dass alles (wieder) gut wird.
      Heutzutage ist es ein (ambulanter ?) Routine-Eingriff.
      Zum Glück kommen dir keine schwerwiegenden Corona-Fälle dazwischen.
      LG Klemens
  • Jürgen Evert 03/05/2020 20:02

    Kann man machen, ich würde es nicht. Nebel ist ein toller Bildgestalter. Schön finde ich es wenn im Vordergrund ein scharfes Objekt ist und der Rest teilweise oder ganz im Nebel verschwindet.
    Gruß Jürgen
    • KLEMENS H. 04/05/2020 0:47

      Man kann alles machen, Jürgen, probieren, experimentieren,
      die Grenzen des Sichtbaren und des Sichtbarmachens ausloten...
      Das zeigt eine ganze Reihe meiner Nebelmotive... 

      Sie sind weg von einer Konvention, von dem "Üblichen" -
      aber sehr nah am persönlichen Erlebnis...
      Auch das kann ein bedeutender Antrieb sein
      Bilder zu machen...

      Nur keine Routine aufkommen lassen,
      die ist der Tod jeder Kreativität...
      HG Klemens
  • Martina Bie. 03/05/2020 11:44

    Langes Betrachten hilft... :-))
    Geheimnisvoll geht es hinter der Baumreihe und dem Raps zu - wunderschön von der Natur modelliert. Nur der Geduldige erkennt das Frühlingsgrün auf den Feldern und ist entzückt darüber, was ein zarter Vorhang verhüllt und trotzdem freigibt...
    LG Martina
  • Jacky Kobelt 03/05/2020 10:58

    Zauberhaft, wie die idyllische Landschaft im Nebeldunst verschwindet
    magisch und mystisch

    Freundliche Grüsse und einen schönen SonntagJacky
  • gabi44 02/05/2020 16:50

    "Hinter das vom Winter ausgebleichte Grau der Welt
    Ist nun schon das frühlingsleichte Blau gestellt" ..

    Diese Zeilen von Eugen Roth kommen mir in den Sinn, wenn ich dieses
    hingehauchte Foto betrachte - sehr sehr schön, Klemens !!!
    lg gabi 44
    • KLEMENS H. 02/05/2020 18:44

      Ja, das passt, Gabi, danke dafür,
      als wenn ich die Zeilen Eugen Roths kongenial umgesetzt hätte...   :-))
      LG Klemens (mitr "K"...) ;-))
  • Ralf Perlak 02/05/2020 15:49

    es lohnt sich, sich Zeit zu nehmen und in das Bild einzutauchen

    lg ralf
    • KLEMENS H. 03/05/2020 0:27

      ...und: ...was hast Du entdeckt... ? :-))
      LG Klemens
    • Ralf Perlak 06/05/2020 10:52

      sozusagen eine Landschaft in der Landschaft, deren Andeutung durch den Nebel Raum läßt für die Vermischung von Realität und Fantasie, ich sehe ein Feld, Wege, Bäume, Sträucher und sogar (wenn ich das so will) Feen und andere Märchenwesen
      lg ralf
    • KLEMENS H. 06/05/2020 11:38

      Meine Frage, Ralf, bezog sich auf den optischen Wahrnehmungs-Effekt,
      nach dem im Titeltext gefragt wurde... ;-))

      ...aber so ist mir deine Antwort ebenso recht
      und lässt mich schmunzeln...   ;-))

      ...denn wenn Du dort auch Feen und Märchenwesen erkennen kannst,
      so wird das den Tourismus-Verband Weserbergland sehr erfreuen...   ;-)))
      ...denn hier bei uns läuft die Märchenstraße durch...
      LG Klemens
  • Gisela Schwede 01/05/2020 20:16

    Der Traum von einem Frühlingstag, eine ganz besondere Stimmung.
    LG Gisela
  • Bri Werner 01/05/2020 17:32

    Mag ich, wie du in dein Bild einführst, wie in ein Rätsel. Es ist eben eine Märchenwelt, dort an der Weser und die Märchenwesen verbergen sich. LG Bri
    • KLEMENS H. 01/05/2020 18:36

      Zur physiologischen Erklärung siehe meine Antwort unter "ingeborg m.".
      LG Klemens
  • alicefairy 01/05/2020 17:08

    EIne feine Arbeit Klemens! Sieht toll aus
    Lg Alice
  • ingeborg m. 01/05/2020 16:38

    eine ganz feine Nebelstimmung zaubert zarte Farben, je länger man schaut, desto mehr offenbart sich. ganz wunderbar, wie ein kleines Lied.
    LG Ingeborg
    • KLEMENS H. 01/05/2020 18:34

      Möchtest Du wissen, wie diese Wirkung des Nach-und-Nach-Entdeckens
      bearbeitungsmäßig erzeugt wird... ?

      Ich mache das Bild zuerst dunkler in der Helligkeit (Belichtung),
      dadurch hole ich feinste Helligkeitsstufen heraus - 

      ...und dann erhöhe ich die Lichtstärke (Luminiszenz, Weiß),
      dadurch wirkt alles Helle etwas blendend.

      Nach einer Weile des Betrachtens passt sich das Auge an
      ( Hell-Dunkel-Adaption: Physiologische Einstellung der Retina
      auf verschiedene Helligkeitsstufen).
      Dadurch werden feinste Stufen in der hellen Fläche (allmählich) erkennbar.
      LG Klemens
  • Udo Kreulich 01/05/2020 15:28

    Gefällt mir ausgezeichnet. Nebelstimmungen haben ihren ganz eigenen Reiz. 
    ...wünsche dir ein schönes und gesundes Wochenende. 
    Lg Udo