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Eckhard Meineke


Miembro Pro, Münster

Theatertreppe

Münster, Fluchttreppe am Stadttheater, 24. Juli 2008, 12.45 Uhr. Nikon D 100 mit Nikkor f/2,8 35-70 mm bei 52 mm. RAW (12 Bit). ISO 200. 1/500 sec f/11 bei Mehrfeldmessung, Programmautomatik und Belichtungskorrektur -0,3 LW. Bearbeitung: Ulead PhotoImpact 12. Kontrast +24. Tonwertkorrektur: Weißpunkt auf 237. Nachschärfen des auflösungsreduzierten Bildes 20/100.

Comentarios 42

  • Eckhard Meineke 13/08/2008 16:00

    Lieber Adrian, mit Andreas hatte ich mich bereits sehr ausführlich mit den Treppen des Theaters befasst; irgendwann werden die auch noch gezeigt (bis 2030) ;-).

    Natürlich kann sich der Betrachter fragen, was wichtig ist und was nicht, und das soll er ja auch ;-). Allerdings hoffe ich doch, dass die extrem kontrastreiche Bearbeitung auf den Schatten der Treppe und seine Symbolik hinweist. Außerdem ist die Kategorie, in der das Bild eingestellt wurde, eine Hilfe. Eckhard
  • Adrian K 13/08/2008 15:13

    Für den Betrachter ist es immer wieder schwierig zu entscheiden was wichtig ist und was eher belanglos ist. Das Theater hat natürlich auch andere Treppen.

    Ob diese hier gebrannt hat, weiß ich nicht, aber wenn ja dann wurde sie bestimmt ordentlich gelöscht ;-)
    Gruß Adrian
  • Eckhard Meineke 12/08/2008 12:03

    Das ist richtig, aber ich weiß es ja. Für das Bild kam es auf diesen Gesichtspunkt nicht an. Eckhard
  • Adrian K 12/08/2008 10:41

    Die Absperrung unten liegt aber in Deinem Bild eher im Schatten.
    Gruß Adrian
  • Eckhard Meineke 11/08/2008 13:05

    Lieber Adrian, dass die Treppe abgesperrt ist, kann man deutlich sehen. Es ist nur zu hoffen, dass die Sperren schnell genug beseitigt werden können, falls das Theater einmal richtig brennen sollte (letztens klappte es ja nicht ;-)). Eckhard
  • Adrian K 11/08/2008 12:18

    Ich habe auch die Treppe schon fotografiert. Mich hat aber gestört, dass ich nicht drauf konnte. Sie ist abgesperrt ! Ich glaube, dass seit der Errichtung des Theaters 1956 (Das Stadttheater war der erste Theaterneubau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg), kein Mensch diese Treppe bestiegen hat.
    Gruß Adrian
  • Eckhard Meineke 07/08/2008 8:08

    Och, lieber Gert, jetzt hatte ich von Dir aber eigentlich die Formel für dieses Phänomen erwartet ;-). Im Ernst, ohne den Schatten ist die Treppe tatsächlich völlig belanglos. Einfach eine alte Schnecke. Allerdings scheint sie integraler Bestandteil des Entwurfs des Stadttheaters zu sein, denn sonst wäre sie nicht so auffällig an der Schauseite platziert. Eckhard
  • Gert Rehn 06/08/2008 23:17

    Lieber Eckhard, alle haben schon alles gesagt, ich sage nur, ein Gegenstand und sein Schatten. Ohne denselben wäre die Wirkung dahin. Und wie sich der Schattenwurf darstellt, ist in der Vorstellung kaum erfassbar, das ist höhere darstellende Geometrie, die ich auch belegen musste an der TU Dresden. da war die Aufgabe, entwickle den Schattenwurf aus solch einem Zylinderteil.
    na, vorbei, heute genieß ich die Wirkung des Bildes und fertig. L.G Gert
  • Eckhard Meineke 04/08/2008 15:07

    Leider sind die niedrig angebrachten Graffiti ein Indiz dafür, dass es der Fotograf selbst gewesen sein könnte, weil der ungern auf solche Treppen steigt. Hätte ich die Sachen doch bloß weggestempelt! (Es war kein Lackstift!) Hoffentlich sieht das jetzt die Münsteraner Graffiti-Taskforce nicht, sonst bin ich dran.
  • Mister Smith 04/08/2008 11:25

    Der Graffiti-Sprayer war nicht schwindelfrei, sonst hätte er bis oben gesprayt. Mit diesem Hinweis wird es leicht sein, ihn dingfest zu machen.

    (Kann natürlich auch sein, dass er nur einen Lackstift hatte und die sind schnell alle)
  • Eckhard Meineke 03/08/2008 12:33

    Lieber Andreas, ich laufe seit meiner Studentenzeit immer auch wieder an der Treppe vorbei. Gut, da muss viel zusammenkommen, ein Sonnentag, der Sonnenstand, die Uhrzeit ... man muss die Kamera dabeihaben. Das Bild war nicht einmal geplant; eigentlich wollte ich in der Innenstadt Straßenmusikanten und Bettler fotografieren. Aber dann sah ich das Motiv aus dem Bus und lief zurück. Eckhard
  • Andreas Denhoff 03/08/2008 9:49

    Da ist dir ein toller "Schattenwurf" gelungen. Ich habe mich mit diesem an der Treppe auch schon mal fotografisch auseinandergesetzt, aber den "Violinschlüssel" habe ich dabei nicht entdeckt. Vielleicht habe ich auch zu sehr an ein Detail gedacht, als das Ganze mal zu betrachten.
    Gruß Andreas
  • Kerstin Stolzenburg 31/07/2008 7:53

    Lieber Eckhard, diesen Gedanken kann ich mich nur anschließen.
    Kerstin
  • Eckhard Meineke 30/07/2008 8:38

    Liebe Kerstin, in Baden-Baden wird man sicher nicht das Zentrum des kritischen Theaterschaffens erwarten, und dass für unsere Freunde aus Mütterchen Russland neben überbordenden Buffets auch die russischen Klassiker auf dem Programm stehen sollten, kann man verstehen ... aber da geht eben die Kunst nach Brot, und das sollte sie eigentlich nicht nötig haben. Denn der Sinn des Theaters ist für mich neben der durchaus legitimen Unterhaltung eben auch etwas, was sich nicht nach den Wünschen des Publikums richtet, sondern umgekehrt das Publikum zum Mitdenken und zur Kritik und zur Besinnung auffordert; da geht dann sicher nicht jeder hin. Und wer verlangt, dass ein Theater tunlichst kostendeckend arbeiten sollte oder jedenfalls mit dem Zuschuss auskommen muss, den eine verschuldete Stadt wie Münster gerade noch aufbringen kann, der wird für das kritische Theater möglicherweise zu wenig tun. Frei ist die Kunst idealerweise nur, wenn sie (sich) nicht verkaufen muss, und das rückt das Mäzenatentum in ein günstigeres Licht. Nun, Mäzene gibt es ja vor allem für einzelne Künstler, nicht für ganze Spielstätten. Die Aufgabe eines verantwortungsvollen Intendanten stelle ich mir als einen sehr schwierigen Spagat vor. Eckhard
  • Kerstin Stolzenburg 29/07/2008 23:41

    Lieber Eckhard, ich habe gerade einmal nachgesehen, was denn auf dem neuen Spielplan unseres Theaters nach der Sommerpause steht. Und es ist so, wie ich vermutet habe: Klassiker, Komödien, natürlich ein wenig Dostojewski (für Baden-Baden unabdingbar) - insgesamt jedoch recht leichte Kost. Hier wird sehr deutlich, dass es nur um Unterhaltung geht und darum, das Haus zu füllen. Vielleicht ist leider auch die finanzielle Situation mancher Spielstätten ein Hemmnis in der Entscheidung für oder wider ein Stück, selbst wenn es kein politisches Thema tangiert (wobei ich nicht weiß, ob das die Situation in Baden-Baden ist; aufgrund des Charakters als Kurort mit vielen Besuchern könnte auch ganz bewusst dieser Unterhaltungswert in den Vordergrund gestellt worden sein).
    Es müssen gar nicht unbedingt immer politische Themen sein, die in den Stücken angesprochen werden und auch die Unterhaltung hat ihre volle Berechtigung (Ich hatte vor zwei oder drei Jahren hier beispielsweise einmal eine moderne Fassung des Hamlet mit Turnschuhen und T-Shirt gesehen, die für mich persönlich aufgrund ihrer Holzhammermethode reinen Unterhaltungswert hatte ;-))
    Aber BEWEGEN muss das Theater (können) und frei entscheiden dürfen, was gespielt wird.
    Kerstin