Zierende Zierlichkeit... - ins rechte Licht gerückt... (MIT GEDICHT)

Zierende Zierlichkeit... - ins rechte Licht gerückt... (MIT GEDICHT)

KLEMENS H.


Premium (Pro), aus der Stadt zwischen Solling und Weser

Zierende Zierlichkeit... - ins rechte Licht gerückt... (MIT GEDICHT)

...feine Raureif-Strukturen im Gegenlicht der Wintersonne...
...im Hochmoor am Waldteich...

-------------------------------------------------------------------------------------------------------
ZIERENDE ZIERLICHKEIT

Zierende zierlichkeit -
Als winzige lichter haften wir
Am feinen gezweig unseres stammbaums:

- für einen moment -

Aufblitzende eiskristalle
In den strahlen unseres sternes
Im all...

Helle stimmchen
Im dunklen schweigen ewiger zeiten -

Horchend auf antwort...

*

(c) Klemens Harazim (2008)
*
NIKON CP 8800
Hinweis: Es empfiehlt sich die Betrachtung bei möglichst abgedunkeltem Raum...!
(und wie immer F 11 drücken, dann passt das Bild
genau ins Bildschirm-Format !)
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
- siehe auch:

...Zauberwald... - ...zu schön, um...
...Zauberwald... - ...zu schön, um...
KLEMENS H.
...funken-sprühendes Moor-Licht... - ...war es das... ? (8. der Serie  "Mecklenbruch")
...funken-sprühendes Moor-Licht... - ...war es das... ? (8. der Serie "Mecklenbruch")
KLEMENS H.

Comentarios 24

  • Marlis E. 15/06/2018 14:38

    Sehr lyrisch, lieber Klemenz, ich liebe die einfühlsame Seite an Dir sehr, die man ja auch in Deinen Bildern und oftmals auch in Deinen Anmerkungen spüren kann.
    Das Bild lässt mich wieder sehen, zu welchen kleine Schönheiten uns die Bilder führen, an denen wir oftmals so arglos vorbei gehen.
    Liebe Grüße
    Marlis
  • Constantin H. 10/04/2018 19:56

    Ein überaus schönes Bild mit famosem Lichteffekt und wunderbar feinem, dezentem Farbklang (wirkt fast wie monochrom). LG, Constantin
  • Nickname1000 16/05/2012 10:10

    schönes bild herr lehrer :D
  • Petra Z 20/02/2008 9:33

    Feines Licht, wirkungsvoll ein- und umgesetzt!
    Gefällt mir gut!
    LG
    Petra
  • That´s Life 18/02/2008 17:27

    ausgezeichnet in den Tonwerten und damit wunderbare Gegenlichtaufnahme
    lg That´s Life
  • Bettina Bürgel-Stein 15/02/2008 14:41

    Zarter geht es nicht, das richtige Umfeld für Elfenwesen!
    LG Bettina
  • Martina Bie. 10/02/2008 20:07

    Ein eisigzarter Schleier...
    Lass mich dieses Bild voller Zartheit, Duftigkeit, Zerbrechlichkeit einfach nur betrachten und genießen...
    Hier ist Schweigen mehr...
    Lieben Gruß
    Martina
  • Piroska Baetz 10/02/2008 18:31

    ein sehr schöne bäumen mit feine raureif und feine licht, ein gute winterliche aufnahme
    lg. piri
  • Ralf Perlak 10/02/2008 17:35

    und wie sich die Zierlichkeit ziert, das Sonnenlicht als Geschenk des Himmels anzunehmen in der Gewißheit, daß das Leuchten und Glitzern auch ihr Vergehen bedeutet

    lg ralf
  • D.Kaden 10/02/2008 11:35

    stammbaum - gefällt mir gut, in unserer Muttersprache ist ja gerade die Doppeldeutigkeit der Worte gut ausgeprägt - LG - Doris
  • KLEMENS H. 10/02/2008 9:29

    @ Doris Kaden:
    ...ja, mich hat dieses Wort "Herkunft" auch gestört,
    deswegen habe ich ja auch
    von einer "Rohfassung" gesprochen... ;-))

    ...dabei gibt es ein Wort,
    welches gerade BILDLICH
    soo nahe-liegend ist: Ab-Stammung...!

    ...ob man Herkunft und oder Abstammung für "zufällig" hält
    oder als Vor-Bestimmung ansieht,
    ist eine Frage der Welt-Anschauung...
    Beides ist denkbar... -

    Meine Deutung bleibt offen:

    "Horchend auf antwort... "

    LG Klemens
  • D.Kaden 10/02/2008 4:41

    @Klemens
    Gratulation! Sehr schön! Moderne Gedichte verzichten häufig auf den Reim, Formelemente hast auch du anders gewählt.
    Deine Worte sind keine Be-Schreibung deines Bildes,
    sondern abstrahieren und interpretieren,somit können sie auch für sich stehen,während mein Vierzeilerchen ohne dein Bild verloren wäre :-).

    @Maria
    Das greift :die hellen stimmchen - wir kleinen menschen - mit unserem jeeigenen moment und der hoffnung auf antwort im dunklen ewigen schweigen - ja!
  • Maria J. 09/02/2008 22:49

    @Klemens
    ...besonders die letzten drei Zeilen
    gefallen mir ausnehmend gut!
    Ein ganz feines Bild hast du da mit Worten gemalt :-)))
    Gruß, Maria
  • KLEMENS H. 09/02/2008 13:39

    @ Doris Kaden:
    danke, Doris, für deinen schönen Vierzeiler,
    den ich nicht weniger "erfühlt" habe als Maria... :-))

    Ich freue mich sehr darüber,
    dass dich mein Foto dazu angeregt hat...
    (vielleicht auch der sprachliche Rhythmus
    in meiner Anmerkung... ?)

    ...einem Foto einen schönen Klang zu geben -
    durch verdichtende Sprache -
    ist das Beste, was man daraus machen kann,
    weil Sprache bewusst machen kann
    was das Bild (möglicher Weise !) empfinden lässt...
    oder zu weiter gehenden Assoziationen verleiten kann...

    Dass es nicht meine Sprache sei,
    hat weniger mit deinem Vierzeiler zu tun
    als mit einer lyrischen Sprache,
    wie ich sie bevorzuge.

    @ alle:
    ...und weil es mir Freude macht,
    eben auch diese Sprache zum Klingen zu bringen,
    biete ich folgende Zeilen an (als spontane "Rohfassung")
    zum Vergleich: ;-))

    -------------------------------------------------

    ZIERENDE ZIERLICHKEIT

    Zierende zierlichkeit -
    Als winzige lichter haften wir
    Am feinen gezweig unseres stammbaums:

    - für einen moment -

    Aufblitzende eiskristalle
    In den strahlen unseres sternes
    Im all...

    Helle stimmchen
    Im dunklen schweigen ewiger zeiten -

    Horchend auf antwort...


    (c) Klemens Harazim (2008)

    -------------------------------------------------

  • D.Kaden 09/02/2008 5:38

    @Klemens
    Aber es ist DEINE Sprache! Da du verstummen sagst, wollte ich erst schweigen verwenden, aber vom Bild her ist Schatten das bessere Wort.
    Ich habe also deine Worte genommen und anders zusammengefügt - PS der anderen Art :-).

    Ein Gedicht heißt ja, Sprache verdichten und einen Klang hinein zaubern. Im Vierzeiler hier, man merkt so etwas beim lauten Lesen besser, entsteht er durch den Reim,auch durch das Z und das Versmaß. Ich freu' mich, dass Maria es erfühlt hat.

    Ich finde es interessant, wie Betrachten durch Sprache
    vertieft wird.

    Liebe Grüße - Doris