Zufällige Begegnung mit einem südafrikanischen Parlamentarier in Johannesburg. 2018

Zufällige Begegnung mit einem südafrikanischen Parlamentarier in Johannesburg. 2018

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Zufällige Begegnung mit einem südafrikanischen Parlamentarier in Johannesburg. 2018

Er selbst bezeichnet sich als Hottentotte.
Hottentotten war eine in der Kolonialzeit von den Buren erstmals verwendete Sammelbezeichnung für die im heutigen Südafrika und Namibia lebende Völkerfamilie der Khoikhoi, zu der die Nama, die Korana und Griqua (Orlam und Baster) gehörten. Man geht heute davon aus, dass die niederländische Bezeichnung Hottentot seit ihrer Einführung hauptsächlich abwertend rassistisch und diskriminierend verwendet wurde. Außerdem wurde das englische Wort Hottentots auf Menschen mit vermeintlich unterlegener Kultur und Mangel an intellektuellen Fähigkeiten übertragen. Ein etymologischer Erklärungsversuch geht auf eine Eigenart der Khoisan-Sprachen zurück. Er geht von der Tatsache aus, dass diese Sprachen von – für europäische Ohren ungewohnten – Klick- und Schnalzlauten, so genannten ingressiven Verschlusslauten, durchsetzt sind. Diese Laute hätten dann die niederländischen Siedler als Gestotter empfunden und die Khoi somit als Stotterer (im nördlichen Dialekt des Afrikaans: hottentots) bezeichnet. Der Hinweis auf die eigentümliche Sprache (jedoch ohne Hinweis auf Stottern) für die Namensherkunft findet sich schon in den ersten Beschreibungen ab 1670. (WIKIPEDIA)

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