Anja Rodekirchen


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Schwanenblume

Die Schwanenblume (Butomus umbellatus), auch Wasserliesch, Blumenbinse, Doldige Schwanenblume oder Wasserviole genannt, ist die einzige Pflanzenart, in der monotypischen Gattung Butomus und der monogenerischen Familie der Schwanenblumengewächse (Butomaceae). Sie gedeiht als Sumpfpflanze an Gewässerufern und in Feuchtgebieten.

Die botanische Gattungsbezeichnung Butomus leitet sich aus den griechischen Wörtern für bous für Ochse und temnein für schneiden ab, dies bezieht sich auf die - allerdings irrtümlicherweise - für scharfschneidig gehaltenen Blätter, an denen sich Rinder verletzen könnten. Das altgriechische Wort boutomos, boutomon bezeichnete jedoch auch eine nicht identifizierte Sumpfpflanze. Der Artepitheton umbellatus für schirmförmig weist auf den doldigen Blütenstand hin.

Der Trivialname Schwanenblume resultiert wohl aus der Form der Fruchtknoten mit ihrer schwanenhalsartigen Verlängerung. Der recht häufig verwendete deutsche Trivialname Blumenbinse sollte besser vermieden werden, da dies zu einer Verwechslung mit Scheuchzeria palustris führen kann.

Früher wurden sowohl der Wurzelstock und Samen als Heilmittel verwendet. Innerlich eingenommen, sollte damit die Wassersucht bekämpft werden. Äußerlich angewendet galten Medikamente, die aus dieser Pflanze hergestellt wurden, als „auflösendes und erweichendes Mittel“.

(Quelle:Wikipedia)

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