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Starten oder lieber warten?!

Starten oder lieber warten?!

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Dirk Weiss


Free Account, Hamburg

Starten oder lieber warten?!

Noch relativ junger Basstölpel bei recht unentschlossenen Start-Vorbereitungen. Helgoland, D60, 100-400 tele.

Comentarios 7

  • Edeltraud Vinckx 30/07/2002 8:38

    ganz fantastisch finde ich diese Gegenlichtaufnahme. Ich schließe mich hier gerne allen an, es wurde schon alles geschrieben.
    Gruß Edeltraud
  • Dirk Weiss 27/06/2002 15:22

    @ Heinz + Susie Lack:
    Danke für die ausführlichen Zusatz-Infos - klasse!
    Gruß, Dirk
  • Jürgen Dethlefs 26/06/2002 20:22

    Absolut starke Pose .... der denkt bestimmt er sei ein Komoran und müsse sein Gefieder trocknen ;-)
    Deine neuen Uploads machen mich ganz unruhig .... muß da wieder hin!!
    Grüße --- Jürgen
  • Martina Lange 26/06/2002 19:53

    Da modelliert das Licht die Flügel, ja den ganzen Vogel... wunderschön. Und trotz der Lichtsituation ist das Blau des Auges noch zu erkennen. Die angesprochene Unsicherheit steht ihm ins Gesicht geschrieben... da möchte man ihm am liebsten gut zureden :-)
    Viele Grüße, Martina
  • Heinz Lack 26/06/2002 18:41

    SUPERBILD
    das licht, dass durch die federn schimmert macht es fertig.

    klasse
    susie + heinz

    @
    Carmen E.
    Hier die die ausführliche Antwort auf Deine Frage:
    Basstölpel brüten an den steilen Felsenküsten und Klippen rund um den Nordatlantik und in der Nordsee. Die einzige nennenswerte Brutkolonie in der Nordsee befindet sich auf dem Bass Rock in Schottland. Diese Kolonie hat den Vögeln ihren Namen verliehen.
    Von Ende März bis Ende Mai finden sich die Vögel zu Brutkolonien zusammen. Wie eine Zählung auf den äußeren Hebriden belegt, kann solch eine Kolonie mehr als 17.000 Paare umfassen. Auf dem vornehmlich felsigen Untergrund bauen beide Elternteile ein Nest aus Tang und Pflanzenfassern. Das Weibchen legt anschließend ein einzelnes, etwa 8 cm langes und 100 Gramm schweres Ei. Die eigentliche Brut dauert 43 bis 45 Tage. Das Küken wird 13 bis 14 Wochen lang mit vorverdauter Nahrung von den Eltern gefüttert. Gegen Ende der Zeit als Nestling verschlingt das Junge bereits ganze Fische.
    Der Jungvogel verläßt noch flugunfähig das Nest und springt von den Klippen ins Meer. Die nächsten zwei bis drei Wochen verbringt der Nachwuchs auf dem Wasser, wird hier aber kaum noch gefüttert und muß für sich selbst sorgen. Wenn dann die Flügel endlich ausgewachsen sind, erhebt sich der junge Basstölpel in die Luft, muß aber das Starten und Landen auf festem Boden nun noch mühsam erlernen.
    Erst im Alter von 4 bis 5 Jahren verlieren die Jungvögel ihr graubraunes Jugendgefieder und werden schneeweiß wie ihre Eltern. In freier Wildbahn können die Vögel bis zu 40 Jahre alt werden.


    Basstölpel leben ausserhalb der Brutzeit meist nicht in Sichtweite der Küsten. Die in lebenslanger Einehe lebenden Vögel kehren aber immer wieder an den gleichen Ort zum Brüten zurück. Die ausschließlich von Fisch lebenden Vögel sind elegante Jäger. Ihr stromlinienförmiger Körper und die großen, mit Schwimmhäuten versehenen Füße machen aus den Tieren gute Taucher und Schwimmer. Aus Höhen von bis zu 40 Meter lassen sie sich in elegantem Sturzflug fallen und tauchen kopüber ins Wasser ein. Dabei schließen sich die Nasenlöcher automatisch. Der Schwung trägt die Vögel bis in eine Wassertiefe von 15 Meter. Meist tauchen die Vögel unter die Fische, um diese dann von unten her zu fangen. Die häufigsten Beutefische sind dabei Heringe, Sandaale und Makrelen.

    Als gute FLieger und Segler unternehmen Basstölpel weite Wanderungen. Besonders jüngere Vögel ziehen manchmal weit nach Süden bis in tropische Gewässer. Die Altvögel dagegen verlassen ihre sommerlichen Verbreitungsgebiete selten und überwintern einfach am südlichen Rand ihrer Gebiete.

    Bis zur Jahrhundertwende um 1900 wurden die Kolonien der Basstölpel rücksichtslos geplündert und die Vögel waren akut vom Aussterben bedroht. Alle verbliebenen Brutplätze lagen nur noch an extrem unzugänlichen Steilwänden über der Brandung. Mitlerweile hat sich der Bestand wieder etwas erhohlt. Seit 1991 brüten auch etwa 70 Paare dieser eleganten Flieger auf Helgoland.
  • Jürgen Machulla 26/06/2002 15:59

    Klasse Schärfe Bildaufbau und Licht!
    Was will man mehr!
    Gruß Jürgen
  • Juliane Meyer 26/06/2002 14:05

    Schön wie das Licht durch die Flügel schimmert.
    Gefällt!!
    LG Juliane