Das Leuchten des Himmels

Husum. Es war mein erster Besuch in dieser Region. Anlass war, im Haus der Fotografie, dem Fotomuseum am Husumer Außenhafen die besondere Ausstellung „Begegnungen in Nepal“ zu besuchen und zugleich noch einige Tage an der Küste zu verbringen.
Ich war wirklich überrascht von Husum und Sankt Peter-Ording, wo ich mir am Strand die Seeluft um die Nase habe wehen lassen, und wie konnte es anders sein, Ausschau nach schönen Motiven zu halten. Passend dazu abwechslungsreiches Wetter, von Sonne bis Regen, windig und recht frisch. Windbreaker, Gummistiefel und Mütze waren genau das Richtige, um dem zu trotzen.

Was mich zudem sehr angesprochen hat, war Husum selbst. Ich war etwas voreingenommen, stellte mir vor, wie unscheinbar es dort sein würde. Dort sollte man nicht nur den Außenhafen, sondern auch den Stadtteil Schobüll besuchen, der im nordwestlichen Stadtgebiet von Husum direkt an der Nordseeküste liegt. Der Blick auf die Nordsee bleibt frei, soweit das Auge zu sehen vermag, kein Deich in Sicht.

Am letzten Tag war geplant die Seebrücke Schobull zu besuchen. Bis zum Mittag schien es, als ob es durch und durch ein veregneter Tag werden würde. Dann, am späteren Nachmittag war es soweit. Auch wenn die Sonne bald untergehen würde, sie kam nochmal durch und es klarte sogar etwas auf. Das Leuchten des Himmels und die sich daraus ergebene Reflektion auf der Wasseroberfläche waren ideal, um meine Langzeitbelichtung zu unterstreichen.

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