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Ferropolis (13)

Ferropolis Stadt aus Stahl und Eisen
Ferropolis (gr.-lat. ferro und polis „Stadt aus Eisen“) ist ein Museum und Veranstaltungsort nahe Gräfenhainichen östlich von Dessau auf einer Halbinsel im ehemaligen Tagebau Golpa-Nord. Ferropolis ist Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH). Ursprünglich befanden sich an dieser Stelle die Werkstätten, die Energieversorgung und die Sozialeinrichtungen des Tagebaus Golpa-Nord, ein Teil des Bitterfelder Bergbaureviers. Bis 1955 verband eine Grubenbahnlinie Bergwitz mit dem Kraftwerk Zschornewitz. Teile des aufgegebenen Bahndammes wurden später als Erschließungsstraße für den Braunkohlentagebau Golpa-Nord und später für die Anbindung von Ferropolis genutzt. Die Grubenbahn und jetzigen Anschlussgleise für Ferropolis wurden parallel zu dieser ehemaligen Bahnlinie errichtet.
Nach dem Ende des Braunkohlebergbaus in diesem Gebiet entstand 1991 durch die Stiftung Bauhaus Dessau die Idee eines Freilichtmuseums, für das man fünf Großgerätezusammenführte. Am 14. Dezember 1995 wurde „Ferropolis – Die Stadt aus Eisen“ gegründet, durch den damaligen Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt Klaus Schucht.
2004 fanden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an den Großgeräten statt.
Die Anbindung nach Ferropolis wurde 2005 erneuert. Im Dezember 2005 wurde Ferropolis offiziell in die Europäische Route der Industriekultur aufgenommen.
Kritik erwünscht.

Comentarios 15

  • Günter Walther 15/11/2018 10:30

    Ein sehr eindrucksvolles Foto von diesem Giganten der Baggertechnik.
    MfG Günter
  • anne47 12/11/2018 9:32

    Sind das die Bagger? Die sehen in Garzweiler II aber ganz anders aus. Betrachtet man die Technik, so kann man nur staunen, was alles möglich ist. Wenn man die Folgen des Tagebaus betrachtet, so bin ich da skeptisch. Wie wirken sich diese neuen Seen auf das Klima und auf die angrenzenden Gebiete aus? Es wird Jahre dauern, bis das Baggerloch in Garzweiler mit Wasser gefüllt ist. Ich finde es gut, dass hier das Museum eingerichtet wurde, um den nachfolgenden Generationen diese Technik nahe zu bringen.
    LG Anne
    • oilhillpitter 12/11/2018 9:53

      Ich habe letztens eine Doku gesehen die mich nicht so richtig überzeugt hat. Pro und auch kontra konnte man akzeptieren oder auch ablehnen. 
      Hier in Bitterfeld wo ein großer Chemie-Standort war, und die Umwelt verseucht, ist man sicher froh über dieses schöne Erholungsgebiet.
      Der Goitzschesee ist wohl dreimal so groß wie der Fühlingersee.
      In Bitterfeld beherrschen noch immer die Chemiewerke die Landschaft von Bitterfeld. Aber heute ist dort alles sauber.
  • Marina Luise 11/11/2018 19:57

    Ich finde das nicht schön - ich find's monstruös und mir tut alles weh, wenn ich solch eine Zerstörung sehe! Wie kann man der Erde so was antun?
    • oilhillpitter 11/11/2018 20:40

      Das hat auch nicht unbedingt etwas mit "schön" zu tun. Imposant und überwältigend sind diese Maschinen.
      Was man aus dem ehemaligen Tagebau gemacht hat kann man in der Umgebung sehen. Ein Erholungsgebiet. Schlimmer ist vielleicht das, was man mit dem Bergbau der Erde angetan hat. Nur das ist von Oben nicht zu sehen. Man muss im Ruhrgebiet immer mit Erdeinbrüchen rechnen. Viele verlieren dort auch ihr Haus weil es irreparabel beschädigt ist. Wer weiß den was für ein gigantisches Tunnellabyrinth dort unter der Erde ist. Wer weiß denn dass die Kumpel wenn sie in den Berg eingefahren waren, in 800 - 1000 Meter Tiefe eine halbe Stunde mit der Grubenbahn fahren mussten um an ihren Arbeitsplatz zu kommen. 
      Wer weiß denn, dass man für den Sockel eines Windrades 600 Kubikmeter Beton nötig hat. Jedes Windrad. Ein Windrad hat 20 Jahre Laufzeit, wenn es nicht vorher ihren Geist aufgeben.
      Ist halt wirklich keine schöne Sache.
      Dir noch einen Sonntag.
      LG Pitter
    • Marina Luise 12/11/2018 16:07

      Danke für deine ausführliche und informative Antwort! Und nein - das wusste ich nicht, dass die armen Kerle so lange einfuhren - und ich frage mich jedesmal, wie die dort unten keine Panikattacken bekamen!
      Und ja - 'schön' ist nicht der passende Ausdruck!
    • oilhillpitter 12/11/2018 16:33

      Nicht falsch verstehen. Eine halbe Stunde Fahrt, nachdem sie auf 800-1000 Meter Tiefe waren.
    • Marina Luise 12/11/2018 16:55

      Oh Gott, muss man sich da echt 'beerdigt' fühlen - arme Kerle!
  • Wim Schuppe 11/11/2018 15:16

    Ich wundere mich immer,welchen technischen Gehirnen so etwas einfällt......sehr imposant..!!
    LG
    Wim
  • Rumtreibär 11/11/2018 15:14

    schön gezeigt gefällt mir ebenfalls
    Gruß Dieter
  • Vitória Castelo Santos 11/11/2018 11:42

    Ein sehr schönes Foto.
    LG Vitoria
  • Georges Vermeulen 11/11/2018 10:50

    Klasse aus dieser Perspektive..

    Gr Georges
  • Sigrun Pfeifer 11/11/2018 10:15

    Super. Er passt gerade so aufs Bild.  LG Sigrun
  • Gabi 04 11/11/2018 8:51

    Das ist auch gigantisch! Ups, hat Smokey auch so bemerkt!  Dann muss es wohl stimmen! ;-) LG Gabi
  • † smokeybaer 11/11/2018 7:55

    Was für ein Gigant gr smokey