Gerhard Körsgen


Premium (World), Köln

Joggerin

Aufnahme 31.08.2014, Stockholm.

Dieses Foto, entstanden am gleichen Tag und kurz nach diesem hier

Jogger
Jogger
Gerhard Körsgen
ergab für mich ein "logisches Diptychon", in einer Ausstellung oder in einem Buch würde ich sie einander gegenüberstellen, den Jogger links und die Joggerin rechts platziert.
Yin/Yang, weiblich/männlich, in meiner gedachten Gegenüberstellung nur eben seitenvertauscht.
Schaltet durch die vor/zurück-Pfeile hin und her, dann seht ihr was ich meine.

Comentarios 23

  • Frank Ihle 26/12/2019 23:38

    Ich verstehe, dass es schwer für Sie ist, mit Kritik umzugehen, aber der kluge Mensch bemerkt alles, der dumme hat zu allem eine Bemerkung.
  • bänu 26/12/2019 20:13

    für mich bringt der aufbau einiges rüber. 
    mag diese aufnahme sehr!
  • Frank Ihle 06/12/2019 17:51

    Schönes Wimmelbild. Der Aufbau bringt nichts rüber, außer , ich hab’ sie erwischt.
    • bänu 26/12/2019 20:16

      ich verstehe gut, dass du das bild so siehst. erwischen scheint das wichtigste zu sein bei deinem fotografieren
  • akkarin 01/12/2019 10:48

    ein bißchen "frische" luft hat noch nie geschadet....
    beeindruckende stadtlandschaft mit einsamer joggerin
    akkarin
  • _visual_notes_ 29/11/2019 23:00

    Ich mag hier die athletisch-asketisch wirkende Sporterin, die Wolken, die Kräne.
  • Lumiguel56 29/11/2019 18:24

    Ambivalenz, Polyvalenz
  • andrea aplowski 29/11/2019 10:46

    Mir gefällt die Konzentration die von deiner Szene ausgeht. Hat sie die Augen geschlossen? Kann sie die Markierungen nicht deuten? Jedenfalls wird das Motiv so spannender.
    Kann man Streets wirklich planen? Ich denke nicht.
    lg andrea
    • Gerhard Körsgen 29/11/2019 13:27

      Ja, die Frau lief zeitweise mit geschlossenen Augen. Die Sonne stand zwar seitlich, war aber doch recht intensiv. Ich selbst stand knapp im Schatten und bekam sie so gerade nicht in s Gesicht. Kompositorisch ist das hier eigentlich eine verkappte Stadtlandschaftsaufnahme erweitert um den "Faktor Mensch", wie schon beim Foto zuvor. Der "Plan" entstand hier während ich die Frau aus den Augenwinkeln kommen sah (auch das gleich zum vorigen Joggerbild). Manchmal hat das Glück dass sich günstige Konstellationen vor Ort ergeben. Man braucht natürlich die Imaginationskraft sich das vorstellen zu können (und manchmal die Geduld darauf warten zu können). Hier ging es schnell...
      LG.
    • andrea aplowski 29/11/2019 13:32

      Genau das macht die Streetfphotografie aus. Erahnen können, warten können und schnell sein können.
      Lg
    • Gerhard Körsgen 29/11/2019 13:47

      Das "schnell sein können" finde ich daran das schwierigste. Man muss ja permanent konzentriert sein weil ständig alles passieren kann. "Erahnen können was kommt" läuft bei mir quasi "automatisch" sobald ich meine Wohnung verlasse und warten geht (zumindest auf Reisen) auch meist schnell vorbei.
  • Michael Waitz 29/11/2019 2:23

    Ich mag die Bilder seit und nach dem „natürlichen Diptychon“. Es ist etwas Bedrohliches in diesen neueren Bildern, eine Irritation die der Fotograf sieht, diese ist hier auch ganz bewusst abgebildet. Es ist keine subtil gesehene Zufallsfotografie mehr, die in der Szenerie auf einen Witz wartet und ihn dann einfängt. Dazu sind die Wolken zu bedrohlich, die Läufer zu sehr auf sich bezogen. Ich würde so weiter arbeiten auf Kosten des offensichtlichen Witzes, auch wenn es ganz offensichtlich auf einen Schauder hinausläuft.
    • Gerhard Körsgen 29/11/2019 5:09

      Danke für die Wertschätzung. Es nur so bei mir dass ich meine streetfotografie stets ergebnisoffen betreibe, d.h. ich gehe nicht mit dem festen Vorsatz heraus um Fotos in dieser oder jener Richtung zu kreieren, ich sehe eher zu überhaupt etwas in den Kasten zu bekommen, habe also quasi ein "Paket" mit Sicht- und -Herangehensweisen" dabei, da kommen gänzlich unterschiedlich aussehende und -wirkende Fotos dabei heraus. Diese wiederum versuche ich in einer Art "stream of Consciousness" hier in der fc zu zeigen. Da werden dann jüngere und ältere Aufnahmen und solche aus unterschiedlichen Jahren und Orten nacheinander gezeigt aufeinander bezogen. Außer mir erkennt das wohl kaum einer da die fortlaufende Bildstrecke assoziativ und "in Wellen" angelegt ist - momentan bin ich z.B. wieder bei Schwarzweiß, wobei es eine Art "sanften Übergang" von Color nach Schwarzweiß gab, aber auch eine "Wellenform der Stimmung", die Du ja auch so erlebt hast. Wohin mich das weiterhin führt weiß ich noch nicht, die paar Bilder die ich dieses Jahr noch zeige stehen aber schon fest. Bei lediglich einem Foto pro Woche kann man sich das ja schön zurechtlegen. Auf die Art und Weise übe ich auch das Sequenzieren, da ich an Bilderstrecken für Bildbände arbeite.
  • Regula Mosele 29/11/2019 0:53

    sehr vielschichtig, je genauer man hinsieht, desto mehr fügen sich die verschiedenen Komponenten zu einem ganzen Zusammen, nur schon die Wolken, die rechtwinklig zur Strasse verlaufen und dem Bild sehr viel Spannung verleihen!
    • Gerhard Körsgen 29/11/2019 13:18

      Ja, genau, mir geht es meist um eine gewisse Vielschichtigkeit in meinen Fotos. Mancher findet manche davon darauf hin schon mal wirr und/oder unstrukturiert. Aber wer sich drauf einlässt erkennt doch meist worum es geht ;-) Danke der Wertschätzung.
  • Oliver H2 28/11/2019 20:41

    Der Geschwindigkeiten Schlüssel ;-) 

    Klasse !
    • Gerhard Körsgen 29/11/2019 13:34

      Danke ! Schau's dir gerne auch mal in Bezug zum vorhergehenden Foto an, die beiden sind von mir als "Paar" konzipiert. Gemeinsamkeiten und Gegensätze...
  • ShivaK 28/11/2019 19:58

    von der Geschwindigkeit passt es auch besser als die Nachbarspuren :-)
  • Udo Ludo 28/11/2019 19:15

    Die Wolken werden gebauchpinselt.