Sabine Streckies 01


Premium (World), Offenbach am Main und Weilrod im Weiltal

Neujahrsloch: Vom prächtigen Kolk zur bescheidenen Pfütze

Typisch Aue: Meist führt das „Neujahrsloch“ ordentlich Wasser, manchmal fehlt aber mehr als die Hälfte. Die Stelle, von der aus ich das Foto gemacht habe, befindet sich normalerweise im Wasser. Die Aufnahme zeigt, wie schnell sich bei zurückgehendem Wasser üppige Vegetation entwickelt hat. Inzwischen ist das „Neujahrsloch“ wieder randvoll – bis zur nächsten Trockenzeit.


Hier eine Information zur Entstehung von Kolken – einem prächtigen Lebensraum für vieles:

„Extreme Hochwasser können zu jeder Jahreszeit auftreten. Das Hinterland ist vor diesen durch gut ausgebaute Winterdämme gut geschützt. Von früher immer wieder aufgetretenen Dammbrüchen zeugen heute die „Dammbruch-Kolke“ entlang der Dämme. Das sind Strudellöcher, die von den Wassermassen ausgespült wurden, die durch eine gebrochene Dammlücke ins Hinterland strömten.
Auf dem Kühkopf findet man einige der meist kreisrunden Kolke entlang der Dammwege. Der größte Kolk ist das „Neujahrsloch“ 3km westlich von Erfelden, der in der Neujahrsnacht 1828/29 im Winterdamm entstanden war und das Tor für eine Überschwemmung der gesamten hessischen Riedes bildete.“
https://schatzinsel-kuehkopf.hessen.de/bildergalerien/februar

Neujahrsloch: Das neugierige Ringelnätterchen
Neujahrsloch: Das neugierige Ringelnätterchen
Sabine Streckies 01

Landkreis Groß-Gerau, Hessisches Ried, Kühkopf-Knoblochsaue, 23.08.19.
Nikon D300, Nikkor AF S 2.8/24-70 VR.

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