Sabine Streckies 02


Premium (World), Offenbach am Main und Weilrod im Weiltal

Sassnitz: Im U-Boot H.M.S Otus 07

Für Menschen mit Platzangst ist eine Besichtigung von U-Booten sicher nicht zu empfehlen. Die Enge und Dunkelheit wird schon vom Museumsbesucher, der ja jederzeit „raus“ kann, als sehr bedrückend empfunden – wie muss es da erst U-Boot-Besatzungen im Einsatz und vor allem im Krieg ergangen sein?
https://www.hms-otus.com/germanpage/indexgerman.php

Faszination an Technik und ihren Möglichkeiten ist das eine, Abschätzung der Folgen das andere. Gewonnen wurden kriegerische Auseinandersetzungen weltweit noch nie, daran wird sich auch nichts ändern.
Das berühmte Plakat „Nie wieder Krieg“ der großartigen Käthe Kollwitz kann zur Mahnung gar nicht oft genug hoch gehalten werden ….

"Nie wieder Krieg", 1924
Im Sommer 1924, zehn Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges, vereinigten sich verschiedene sozialistische, republikanische und pazifistische Organisationen, um vor den Gefahren eines neuen Krieges zu warnen. Sie veranstalteten alle, wie 1919 durch die "Nie wieder Krieg"-Bewegung festgelegt worden war, am ersten Augustwochenende, dem 10. Jahrestag des Kriegsbeginns, unter dem Motto der Bewegung Massenkundgebungen in ganz Deutschland. So auch die Sozialistische Arbeiterjugend, Veranstalterin des Mitteldeutschen Jugendtages.
Für sie schuf Käthe Kollwitz ihr eindringliches Plakat mit einem Jugendlichen, der seine linke Hand aufs Herz, die rechte zum Schwur erhoben hat. Laut und vernehmlich ruft er aus: "Nie wieder Krieg", wie der weit geöffnete Mund beweist. Die Komposition geht auf ein Plakat des expressionistischen Malers Max Pechstein zurück.
Vielleicht bezog sich Käthe Kollwitz mit der zum Schwur erhobenen Hand aber auch auf ein konkretes Ereignis: 1920 hatte ein Arbeiterjugend-Funktionär, Max Westphal, auf dem ersten Reichsjugendtag der Sozialistischen Arbeiterjugend Deutschlands in Weimar am Ende der großen Kundgebung im Nationaltheater den einzigen Arm, den ihm der Krieg gelassen hatte, in die Höhe gestreckt. Mit seiner mitreißenden hellen Stimme rief er aus: "Nie wieder Krieg!".
https://www.kollwitz.de/module/werkliste/Details.aspx?wid=116&lid=1&head=Rundgang+-+Plakate&ln=d

Sassnitz: Im U-Boot H.M.S Otus 01
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Sassnitz: Im U-Boot H.M.S Otus 02
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Sassnitz: Im U-Boot H.M.S Otus 03
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Sassnitz: Im U-Boot H.M.S Otus 04
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Sassnitz: Im U-Boot H.M.S Otus 05
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Sassnitz: Im U-Boot H.M.S Otus 06
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Mecklenburg-Vorpommern, Nordvorpommern, Rügen, Sassnitz, 10.10.18.
Nikon D500, Nikkor AF S 24-70 VR.

Comentarios 1

  • Bodo van Foto 05/12/2018 18:01

    Ganz gleich von welcher Nation. Es waren alle "arme Schweine".
    "Für's Vaterland gefallen!" Nein, sie waren elend verreckt.