Comentarios 55

  • Dirk-E 23/02/2023 14:41

    Eigentlich ist dazu ja schon alles gesagt, aber auch ich bin erstmal irritiert von der nicht parallelen Kante in der ansonsten so perfekten Szenerie - ich hätte sie wohl (per Software) begradigt. Aber das ist ja wie immer Geschmacksache und erzeugt evtl. eine unnatürliche Anmutung. Und allzu perfekt kann ja auch langweilig sein.
    Also: gut so!
    VG Dirk
  • Zream 21/02/2023 21:55

    … oder folge dem Pfeil
  • Fräulein Einauge 21/02/2023 19:12

    In der Tat, ein viereckiges Plektrum spielt auf dem Gitarrenhals. :-)
  • EstebanS 21/02/2023 17:58

    Klasse mit der Diagonalen, bestens mit der Schärfe auf dem Geländer und dem unscharfen Beton dahinter - und das sanfte Grün und Grau gefällt mir auch sehr gut. Als pedantischer Ausrichter irritiert mich die Schräge Linie am oberen Rand auch ein bisschen - bin mir aber nicht sicher ob die sich ausrichten lässt und abgesehen davon wolltest Du das vielleicht auch gar nicht. Auf alle Fälle ein tolles Bild.
    LG, Stefan
    • s. monreal 22/02/2023 0:09

      Freut mich, dass es Dir gefällt. Nach der perspektivischen "Korrektur" hätte es mir zu künstlich und irgendwie falsch gewirkt, daher habe ich mich beim Fotografieren nur auf eine senkrechte Säule konzentriert - und natürlich darauf, dass alles da ist, wo ich es haben wollte - oder zumindest ziemlich genau da ;)
    • EstebanS 22/02/2023 17:19

      Danke für Deine Antwort. Das kann ich gut nachvollziehen - mir gefallen meine Bilder in den meisten Fällen auch am bestens, wenn sie so aussehen wie sie im Original auf mich gewirkt haben.
  • Pekka H. 21/02/2023 15:28

    Als Fotografierende suchen wir eine Perspektive, die die Bildelemente in eine möglichst günstige Beziehung zueinander setzt. Der Preis dafür ist, dass der Standpunkt es mangels Balgenobjektiv manchmal verunmöglicht, horizontale und vertikale Linien zu erhalten und Paralleles parallel abzulichten. Ein automatisches Ausrichten per Software löst es nicht immer auf. Man kann aber auch manuell drehen und in zwei Richtungen kippen. Hier scheint mir das Kippen um die mittlere vertikale Achse noch etwas zu bewirken, wenn auch mit Gegenkorrekturen. Aber dann ist irgendwann am Rand zu wenig übrig und es war für die Tonne. Wie auch immer: Wenn‘s denn vermeintlich perfekt sein soll, dann viel Raum für Beschnitt lassen, über anderes Equipment nachdenken, oder alle Viere ungerade sein lassen.
    • Thomas Tilker 21/02/2023 15:51

      Als bekennender Fan des rechten Winkels kenne ich die von Dir beschriebene Problematik nur zu gut. Die fehlende Parallelität im HG liegt mE darin begründet, daß Beton und Geländer ebenfalls nicht parallel zueinander stehen...ist ein kleiner Wermutstropfen, ändert aber nix am guten Bild.
    • s. monreal 22/02/2023 0:04

      Erst einmal freut es mich, dass Euch das Bild gefällt. Auch wenn ich sehr gerne mit perspektivischen Korrekturen den Feinschliff mache, möchte ich dadurch nicht irgendetwas erzeugen, was unmöglich ist. Geländer und Beton stehen nahezu rechtwinklig zueinander.
  • Twin O Caulin 21/02/2023 15:13

    Jetzt bin ich schon zum dritten Mal heute bei diesem Bild und immer noch ratlos... hoffe auf Erleuchtung durch den Meister selbst, obwohl ich ja weiß, dass der Künstler sein Werk präsentiert und sich dann nicht mehr unbedingt zeigen muss, denn für Deutung etc. ist dann das Publikum zuständig.
    Ich sehe diesen schönen Helligkeitsverlauf auf der aufrechten blassgrünen Säule, sehe das ins Grafische strebende Arrangement in der Stauchung der Bildebenen, sehe den feinen Schärfeverlauf und die attraktive Hintergrundunschärfe. Aber ich komme an der Ausrichtung der Betonsockel im Hintergrund nicht vorbei. Deine Bilder glaube ich zu gut zu kennen, als dass ich dir hier einen Fehler zutrauen würde. Die sichtbaren Kanten des unteren und des oberen Sockels verlaufen nicht parallel, was zusammen mit dem Abfallen der Linien nach rechts dafür spricht, dass du bei relativ geringer Brennweite den Sensor nicht parallel zur hinteren Bildebene (Fassade) ausgerichtet hast. So etwas passiert dir aber - wie gesagt - nicht aus Versehen. Vielleicht übersehe ich etwas, womöglich etwas, was @Der Könich    entdeckt hat, dessen Ausführungen ich auch nur zum Teil verstehe. (Fühle mich gerade etwas dumm, wie du bestimmt merkst... Vielleicht liegt's an der Veedelszoch-Geräuschkulisse bei mir im Hintergrund, die mich seit einiger Zeit kirre macht... ;-))
    • s. monreal 21/02/2023 23:59

      Der Meister ist nicht da - aber vielleicht kann ich ja helfen ;D
      Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher ob ich verstehe, was Du meinst - bei mir in der Straße wird noch gefeiert und die Musik und das Gegröle nervt :o|
      Ich probiere den Aufnahmestandort mal zu beschreiben:
      Der Weg auf dem ich stehe verläuft entlang des Hafenbeckens. Das Hafenbecken liegt links von mir. Rechts von mir ist eine kleine erhöhte "Plattform" die parallel zum Weg verläuft. Darauf steht das Geländer. Die Gebäudewand mit den Betonelementen steht rechtwinklig zum Weg. Ich habe also schräg auf die Wand und hoch zum Geländer fotografiert. Bei der Ausrichtung habe ich mich an der Säule orientiert.
      Abgesehen von der RAW-Entwicklung (Farbe & Kontrast) und einem leichten Beschnitt ist das Bild so aufgenommen worden.
    • s. monreal 22/02/2023 0:05

      Ach so... die genutzte Brennweite liegt bei etwa 270mm ;)
    • Twin O Caulin 22/02/2023 23:09

      Danke dir für die ausführliche Info zum Making-of! Ich entnehme aus all deinen Antworten zum Thema, worum es dir eigentlich ging. Das ist erhellend und nimmt mir die Ratlosigkeit.
      (Und die lange Brennweite hätte ich eigentlich erkennen müssen... Heute, am Aschermittwoch, sehe ich ohnehin etwas klarer. Muss wohl der Radau im Hintergrund gewesen sein. ;-))
    • Georg2020 23/02/2023 10:25

      Irgendwie tut ihr mir - zumindest einige Tage im Jahr - richtig leid. Ich bleibe von diesen promillelastigen Brauchtümern zum Glück verschont.
  • RaGro 21/02/2023 14:36

    filigrane schwere ...
  • Caroluspiel 21/02/2023 13:47

    starke Sichtweise auf einen Zaun. +++
    ciao Philipp
  • ruubin 21/02/2023 13:05

    Die gedeckten Farben in ihrer Kombination im Bild, die Formen, Flächen, Schnitt u. Perspektive - alles aus einem Guss!
    gruss ro
  • Silly_E 21/02/2023 12:34

    ein richtiger Leckerbissen zum anschauen ist das wieder, den Raumteiler hast du sehr sorgfältig ins Bild gezirkelt. Dass die obere Betonkante schief verläuft macht mich irgendwie "nervös" (ich kann nicht anders ;-)), bei dieser Akkuratesse rundum. Die Farben sind übrigens ein Gedicht. So, nun genug geschwafelt!
    L. G. Silly
  • Bea Dietrich-Gromotka 21/02/2023 10:26

    ..mir gefällt die Kühle, die das Bild ausstrahlt !
  • ShivaK 21/02/2023 8:05

    ich mag die Strippen am liebsten ... zerfleddert in all der Geometrie, ein Spinnenweb gar (tsetsetse), und dann noch der Rost an den Winkelstücken. Farblich gefällt es mir auch in seiner Bleichtonigkeit ... aber (jetzt komme ich zum Könich'schen Haar): die schräge Oberkante des Betons hätte ich ausgerichtet, sodass nur der Raumteiler schräg durchs Bild läuft.
    • s. monreal 22/02/2023 10:29

      Je länger ich darüber nachdenke desto eher komme ich zu dem Ergebnis, dass man dem Bild eine perspektivische Bearbeitung als Außenstehender nicht angesehen hätte...
    • ShivaK 22/02/2023 13:05

      das ist ja gerade der Witz, dass ein Außenstehender die Korrektur nicht gesehen hätte ... aber es hätte eben auch keiner gesagt, dass er/sie die obere Kante ausgerichtet hätte; es hätte z.B. für meinen Blick einfach gestimmt (egal, wie es vor Ort ausgesehen hat). Ihr merkt auch nie, wenn ich Veränderungen vornehme (Laternen retouchiere, Briefkästen umhänge oder Bäume beschneide). Ihr merkt nur, dass es an dem Bild formal nichts anzumerken gibt ;-)
    • s. monreal 22/02/2023 13:14

      Ich kann mich einfach nicht in andere hineinversetzen ;)
    • Der Könich 22/02/2023 13:21

      @ShivaK  das denkst du bloss. wir sind nur zu wohlerzogen, es anzumerken. ;O)

      es ist doch primär eine frage des eigenen ansatzes, wie weit man gehen möchte. ob man jetzt primär etwas so wahrzunehmendes oder wahrgenommenes dokumentieren möchte oder ob man das ursprungsmotiv seinem gestaltungswillen unterordnet. und beides hat seinen nachvollziehbaren reiz.
  • Der Könich 21/02/2023 7:27

    regieanweisung.
    bildbetrachtung für fortgeschrittene, schritt1:
    man suche zuallererst nach dem haar in der suppe. es muss eines drin sein. es ist immer eines drin.notfalls bringt man es selbst mit.
    resultat: das dreieck. es ist das dreieick. betonoberkante, rechts der mitte. das muss weg. sie werden nach links immer grösser, das ist originell. und es gibt ein dutzend davon, das ist . . . so kann ich nicht arbeiten!

    die perspektive ist so sorgfältig gewählt, dass man sich fragen muss, warum nicht wir alle (viele tun es natürlich, aber mehr noch tun es nicht) unser hobby, das man mit 'bewusstem sehen und das geschehene in einen bestimmten rahmen setzen' beschreiben könnte betreiben. 

    dreiecke, rechtecke, ein quadrat (ganz wichtig!), diagonale, flächen und ein anflug von farbe. klingt einfach, ist es aber nicht.. denn: das muss man ersteinmal . . . na? . . . sehen!

    und ab mit dir ins gefavte land, es wird mit jedem blick spannender . . .
  • Georg2020 21/02/2023 7:23

    Perfekt positioniert. Schön, wie die Streben in die Pfeiler übergehen. Gut aufgeräumt. :-)